BÜHNE

Typisch Disney: Herzerwärmendes Gänsehaut-Feeling

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Die „Disney live in concert“-Reihe „Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren“, rund um das Geschwisterpaar Elsa und Anna, ging am Wochenende in der Wiener Stadthalle über die Bühne. Hunderte kleine Prinzessinnen und Eisköniginnen beehrten das zauberhafte Spektakel und waren mehr als begeistert. Mittendrin auch die SCHiCK-Redaktion!

Es ist Wochenende und die Wiener Stadthalle präsentiert den Sensationszeichentrickfilm mit einer musikalischen Live Untermalung. Nazide Aylin übernimmt den Part der kühlen Elsa, Marjan Shaki repräsentiert Anna, Lukas Perman ist Hans, Manuel Stoff darf Kristoff sein Organ leihen und Jakob Semotan repräsentiert den lustigen Olaf. Neben den großartigen Stimmen der Starsolisten darf sich das Publikum auf das Max Steiner Orchester und dem Chor der Neuen Wiener Stimmen unter Dirigent Gottfried Rabl  freuen. Damit nicht genug zählt die ganze Inszenierung etwa 100 Musiker, die nur ein Ziel haben: Die Zuschauer zu verzaubern und einen märchenhaften Abend zu erschaffen.

Genau dies scheint ihnen auch gelungen zu sein. Glänzende Augen, lachende Gesichter, weinende Kinder, schmunzelnde Erwachsene und begeisterte Gemüter sind das Ergebnis dieses märchenhaften Abends. Wer glaubt, dass diese Vorstellung nur für kleine Kinder konzipiert wurde, irrt. Nicht nur kleine Mädchen in Prinzessinnenkleidchen sind zu sehen auch erwachsene Frauen mit kleinen Krönchen und Eisköniginnen Zöpfen sind en masse vertreten. Auch das männliche Geschlecht scheint einem Besuch nicht abgeneigt zu sein. Väter, Söhne, dazu gezwungene Freunde, die ihre Freundinnen beeindrucken wollen, lassen sich blicken und posieren sogar mit dem Eiskönigin Plakat und dem Stoff-Olaf.

Das Popcorn und die Brezel laden diesmal verstärkt dazu ein seiner Nase zu folgen. Auch sind  Getränke im Saal erlaubt, was bei der Anzahl an Kindern auch selbstverständlich ist. Wie es danach in der Stadthalle ausgesehen hat, will ich mir gar nicht vorstellen. Neben mir sitzt ein kleines Mädchen auf dem Schoß ihrer Mutter. Müde, aber glücklich den Cartoon zu sehen, fangen die ersten Tränen schon zu kullern an bei der Szene, wo Anna zu Eis erstarrt. Ihre Aussage, die sogar mir die Tränen in die Augen schießen lässt, ist:

„Mama, wieso bin ich so traurig, warum muss ich gleich weinen!“ 

Alle Beschwichtigungsversuche ihrer Mutter, dass es gleich vorbei sei und es ein Happy End gibt, lassen die Kleine kalt. Obwohl sie den Zeichentrick zu kennen scheint, kann sie ihre Emotionen nicht zurückhalten. Lauthals fängt sie zu schluchzen an und steckte damit auch einige andere Kinder an. Erst als Anna, durch einen Akt der Liebe wieder zum Menschen verwandelt wird, kann man im ganzen Saal lachende Stimmen wahrnehmen. Wie die Message im Film, wird auch hier gezeigt wie verletzlich das menschliche Herz ist und, dass Traurigkeit und Freude angeborene Gefühle sind.

Alles in Allem, war das ein Kinorlebnis der besonderen Art, der beweist wie komplex aber wunderschön die Disney Musik doch ist. Das Highlight der ganzen Show ist sichtlich auch die Schlusszugabe der Solisten. Zu „Let it Go“ laden sie alle Prinzessinnen ein vor die Bühne zu eilen und mit ihnen gemeinsam das Lied anzustimmen. Dabei bestechen Nazide Aylin und Marjan Shaki wohl am Meisten mit ihren unglaublichen Stimmen und hinterlassen unter den Anwesenden ein richtiges Gänsehautfeeling. SCHiCK ist begeistert und freut sich auf eine neue Disney „Verkonzertung“.

DISNES IN CONCERT:
„DIE EISKÖNIGIN – VÖLLIG UNVERFROREN“

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