INTERVIEW

Essen, Fusion & Panasia

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Was als Experiment vor 15 Jahren begann, wurde zum Insider Tipp Wiens. Die Rede ist von der Ra´mien Group inklusive dem ShanghaiTan und dem Yummyaki im Jugendbezirk Mariahilf. Fusionsküche, Flying Noodles, Sushi par excellence und ein geheimnisvolles Getränk namens Jetlag. SCHiCK traf den Geschäftsführer Hoomer Gao und bat ihn um ein Frage und Antwort Stelldichein. 

Wer in Wien auf der Suche nach guter asiatischer Küche ist, kommt am Ramien nicht vorbei. Panasiatische Leckereien gemixt mit experimenteller Fusionsküche sind wohl die Stichworte dieser Restaurants.
Wie wäre es mit den bekannten Ramien Gyoza oder einem Jetlag in der Ramien Bar, die sich unterhalb des Restaurants befindet. Wer es lieber romantisch mag, seine Schwiegermutter beeindrucken will oder einfach mal seinem Date einen Hauch Asien unterbreiten möchte, der wählt den jüngeren Bruder – das ShanghaiTan. Neben einer breiten Auswahl an Sushisorten und Dim Sum findet Gast auch selbstkreierte asiatischen Speisen auf der Karte, die monatlich ihre Zusammensetzung ändert. Auch die Ramien Go Fillialen  haben ihre Liebhaber gefunden. Soll es schnell aber gesund sein, dann ab zu diesen Standplätzen. Der neueste Streich – das Yummyaki in der Otto Bauer Gasse, bietet dann noch den typisch asiatischen Imbiss in gesundem Fast Food Flair. Auch am Rathausplatz bieten jährlich während der Sommerzeit die Ramienmitarbeiter ihre Köstlichkeiten an. Doch damit nicht genug, zu jeder Jahresfeier veranstaltet das Ra´mien als Dankeschön für ihre Stammgäste ein Charity Event, dessen Einnahmen immer aufs Neueste einer Organisation zu Gute kommen, die Kindern hilft. Dieses Jahr fallen die Feierlichkeiten auf den 25. Juni und eine junge gemeinnützige Organisation namens Bbanga Project darf sich über den Erlös freuen, um eine Schule in Kalangala/Uganda aufzubauen.

Um mir selber ein Bild zu machen, traf ich den sympathischen Kopf der Ramien Group Hoomer Gao. Vor einigen Jahren wollte er nur 3 Monate aushelfen, geblieben ist er 15 Jahre.  In der Nacht der geborene Partylöwe und am Tag ein echter Businessman, so sollte man sich diesen Mann wohl am Besten vorstellen. Vom Sushi vollgegessen und vom Erdbeerpunsch begeistert ging witzelnd und lachend ein netter Plausch über die Runde. Lest selbst.

 

SCHiCK: Lieber Hoomer, fangen wir doch mit der Gründungsgeschichte von Ramien, ShanghaiTan, Ramien Go usw.  an? Erzähl uns doch einfach ein wenig davon.
Hoomer: Ramien haben wir vor 15 Jahren aufgemacht, fast zeitgleich mit dem Euro. Ich wollte eigentlich ursprünglich nur 3 Monate aushelfen. Jetzt sind es 15 Jahre geworden. Früher gab es halt noch nicht solche thailändische Küche, auch nicht diese fliegenden Nudeln , die wir haben. Wir wollten es eigentlich einbissl moderner auf Fusion aufbauend. Tie (Besitzer Ramien) und ich sind ja Gastrokinder, mit China Restaurants aufgewachsen, sind viel herumgereist vor Allem der Tie und sein jüngster Bruder, er hat das Design für das Ramien gemacht. Und die Ramien Bar unten, war einmal ein China Restaurant in Berlin Mitte. Das hat dem Bruder vom Tie gehört. Die Einrichtung haben wir gehabt und das haben wir dann eingebaut.

SCHiCK: Danach sind ja noch die ganzen anderen Restaurants dazu gekommen, wie zum Beispiel das ShanghaiTan. Gibt es dazu eine Geschichte?
Hoomer: Das ShanghaiTan war ein Großküchenmaschinenbau, die sind da ausgezogen und wir dachten uns ja machen wir hier was. Das Konzept für das ShanghaiTan war ursprünglich Küche nach Mitternacht. Früher hatten wir am Wochenende  Küche bis 4:00 morgens. Wir haben halt sehr viele gesunde Gäste und daher wurde das geändert. Ich hab das Lokal eigentlich früher für uns gemacht, weil wir Nachtschwärmer waren und da gab es nix ausser McDonalds, Salz und Pfeffer, Café Drexler, Hot Dogs usw. und wir wollten richtige gute Küche haben, damit man dann Nachts nach dem Fortgehen was hat. In China ist das normal, dass man nach der Sauferei dann noch was essen geht, um die Kopfschmerzen/den Brand vorzubeugen. In Asien sind dann die Lokale in der früh bummvoll. Unsere Gäste haben das aber dann nicht so angenommen, deswegen haben wir die Zeiten reduziert, zuerst bis 3:00 dann 2:00, jetzt haben wir nur noch Küche bis Mitternacht.
Ah und Sushi ist dazu gekommen. Das haben wir erst seit 8 Jahren. Es gab zwar den Hype schon vorher. Die Leute haben haben dann immer nach Sushi gefragt und dann haben wir überlegt nachzugeben. Sushi ist aber erst dazugekommen, nachdem wir den Koch dazu hatten. Er macht seit 30 Jahren eigentlich nur Sushi. Er ist ein Thai aber war ziemlich lange in Japan.

SCHiCK: Ist er heute auch da?
Hoomer: Jaja Klar. Ganz am Anfang hat er auch im Ramien gearbeitet, jetzt hier im ShanghaiTan.

SCHiCK: Das Hauptaugenmerk ist ja bei euch im ShanghaiTan  das Fusion. Wie ist es mit den anderen Restaurants?
Hoomer: Im Ramien sind dann halt diese Suppen. Mittags haben wir die Reisschalen. Viele Speisen haben wir auch selber kreiert. Wir haben viele chinesische, japanische, koreanische, vietnamesische, thailändische also panasiatische Speisen. Und am Abend ist auch das Hauptthema Panasia aber hauptsächlich Thai. Wie z.B. unser Cocos Curry und Padthai. Das sind die beliebtesten Speisen in allen Fillialen.
Und Gyoza wird seitdem wir am Rathausplatz vertreten sind als Ramien Gyoza bezeichnet.

SCHiCK: Wie würdet ihr die verschiedenen Köstlichkeiten in euren Restaurants bezeichnen? Als Haubenküche, Hausmannskost,..?
Hoomer: Ramien Go hat das Hauptaugenmerk auf Fast Food, gesundes Fast Food, schnell aber frisch.

SCHiCK: Und das ShanghaiTan?
Hoomer: Ja das ShangahaiTan wurde mit der Zeit immer gehobener und auch die Speisekarte besteht 1/3 aus Sushi, 2/3 aus Dim Sum, Schwerpunkt vietnamesisch, chinesisch, wobei da wird auch Fusion ganz groß geschrieben. Hin und wieder mache ich auch authentische  Küche. Ich versuche somit den Gästen alles zu bieten. Ja und das ShanghaiTan ist auch immer unter dem Ruf gestanden ziemlich romantisch zu sein. Wir sind glaub ich eine der romantischsten Restaurants in Wien. Zu Valentinstag sind wir meist ca. 1 Monat im Vorhinein ausgebucht.

SCHiCK: Authentizität ist auch unser Motto, da verstehen wir dann ja ziemlich gut mit dem Logo: Du + ICH = SCHiCKsal.

SCHiCK: Wieviele Angestellte sind es denn jetzt ungefähr?
Hoomer:  Puuhhhh ziemlich schwer zu sagen. Ich würd sagen über hundert.

SCHiCK: Ihr habt ja auch ziemlich viele Standorte: es gibt das ShanghaiTan, Ramien, einige Ramien Go´s und dein Yummyaki in der Otto-Bauer-Gasse. 

SCHiCK: Gibt es bei euch irgendwelche besonderen Getränke?
Hoomer: In der Ramien Bar gibt es jetzt hauptsächlich das Jetlag. Das ist Vodka mit grünem Eistee. Das hab ich aus China mitgenommen. Dort trinken sie auch Whiskey mit Eistee, was hier in Österreich eher nicht so der Fall ist. Das ist unser Hausgetränk.

SCHiCK: Wie oft wird denn die Speisekarte gewechselt?
Hoomer: Im Ramien wechseln wir die Karte alle 2 Monate ungefähr. im ShanghaiTan wird es monatlich gewechselt, immer vom ersten bis zum letzten Tag im Monat.

SCHiCK: Ihr veranstaltet ja demnächst eine Charity Veranstaltung am 25.06 im Ramien. Wie ist es eigentlich dazu gekommen?
Hoomer: Eigentlich wollten wir jedes Jahr eine Jahresfeier gemacht. Es war als Dankeschön für unsere Stammgäste gedacht. Die Feier fand ursprünglich immer in der Bar statt. Die zweite Feier, war dann schon auf 2 Ebenen, also in der Bar und im Restaurant und ab der dritten oder vierten Feier haben wir angefangen Eintritt zu verlangen. Ein Gast hat mich darauf gebracht. Er hat gemeint, wieso wir da nicht Eintritt verlangen, weil sowieso dann dort alles gratis war.  Wir könnten das spenden. Seitdem machen wir das jedes Jahr mit einer wohltätigen Organisation, die mit Kindern zutun hat. Dieses Jahr unterstützen wir Bbanga Project.

SCHiCK: Der Eintritt bzw. die Pflichtspende beträgt ja seither 10 Euro. Wie ist es denn dazu gekommen?
Hoomer: Ja auch dadrauf hat mich ein Gast gebracht, weil 5 Euro einfach nicht dem gerecht wurde und jeder der spendet und kommt, zahlt auch die 10 Euro oder mehr. Und bei der 10. Jahresfeier zB haben wir das auf 4 Ebenen gemacht weil es ein rundes Jubiläum war und das war eine Riesenfeier.

SCHiCK: Das ist eine sehr nette Idee, die ihr da habt.
Hoomer: Heuer haben wir das Ganze auf den Sommer verlegt, weil wir auch jetzt den Schanigarten haben. Eine andere Premiere ist, dass das ShanghaiTan auch im Sommer geöffnet hat. Sonst waren wir immer mit dem Personal im Rathausplatz. Wir haben uns dieses Jahr gedacht wir versuchen es mal. Mit gutem Sushi.

SCHiCK: Und was waren die Voraussetzungen, dass Bbanga Project ausgewählt wurde?
Hoomer: Also in erster Linie, weil es eine kleine, überschaubare Organisation ist. Ich hab bisher an kleinere, sowohl größerer gespendet gehabt. Die erste war die Kinderkrebshilfe St. Anna. Ich hab eigentlich fast jedes Jahr eine andere Organisation.

SCHiCK: Und wie funktioniert das Ganze?
Hoomer: Also es gibt einer Gästeliste, die im ShanghaiTan und im Ramien aufliegt und da kann man sich noch bis zum 22.Juni eintragen. Die Gäste kriegen dann von mir persönlich eine Einladung entweder per SMS oder Mail. Mindestspende ist 10 Euro, dafür gibt es gratis Speis und Trank. Ab 22:00 ist dann freier Eintritt für alle in der Ramien Bar. Am Besten man nimmt sich noch den nächsten Tag frei.

 

SCHiCK: Wir kommen nun zum Ende unseres Interviews, abschliessen werden wir das Ganze mit einem Wordrap, Ich sage dir ein Wort und du sagst das was dir als aller Erstes in den Sinn kommt: 

SCHiCK: Schack
Essen: Trinken
Asien: Essen
Afrika: Uganda
Charity: Schule
Innovation: Fusion-Essen
Musik: RnB

 

Neugierig geworden? Dann statte dem Ramien am 25. Juni zur 15 Jahrfeier einen Besuch ab. Du hast immer noch nicht genug? Dann solltet ihr bei unserer Verlosung mitmachen, denn SCHiCK Magazin verlost 2x 50 Euro Gutscheine für das ShanghaiTan.

WEBSITE: www.ramien.at
FACEBOOK: www.facebook.com/ramienrestaurant
FACEBOOK: www.facebook.com/ramienbar 
FACEBOOK: www.facebook.com/ShanghaiTan

Du willst helfen:

WEBSITE Bbanga: www.bbanga-project.org
FACEBOOK: www.facebook.com/bbanga.project/

WIR VERLOSEN
2x 50 Euro Gutscheine für  das ShanghaiTan. 
(Nicht in bar ablösbar, nur auf Vorreservieung an info@shanghaitan.at und von Montag bis Donnerstag einlösbar.)

Füllt uns das Gewinnspielformular bis 15. Juli 2017
mit dem Betreff  „SHANGHAITAN“ aus und erfüllt die Teilnahmebedingungen!

Die Gewinner werden telefonisch oder per Facebook-Nachricht verständigt!

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