FILM

Marvel’s Black Panther & seine Bedeutung für die schwarze Community

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Bereits am 16. Februar dieses Jahr kam die von vielen langersehnte Comic-Verfilmung von Marvels Black Panther in die Kinos, und sorgte bereits lange vor der Premiere für Furore in der schwarzen Community. Fans schlossen sich zum Beispiel schon Wochen vor der Ausstrahlung in der Facebook Gruppe „Black People of Vienna“ zusammen, um bei der Erstausstrahlung gemeinsam die Kinos zu stürmen.

Dieser Artikel soll keine reine Filmkritik sein, sondern auch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Black Panther ist kein unbekannter Superheld aus dem Marvel Universe, auch wenn viele vor der Verfilmung des Comics noch nie von ihm gehört haben. Seinen ersten Auftritt hatte er bereits im Jahr 1966 bei den „Fantastic Four“. Er hatte bereits Auftritte bei den Avengers, und mit deren Anführerin „Storm“ war er sogar kurz verheiratet.

Black Panther ist nicht nur der reichste Superheld aus dem Marvel Universum, hinter ihm steckt T’Challa, König von Wakanda, einem fiktiven Land in Afrika, das einzige afrikanische Land, das nie kolonialisiert wurde. T’Challa mimt nach außen den Monarchen-Spross eines Entwicklungslandes.  In Wirklichkeit ist Wakanda das technologisch fortschrittlichste Land der Welt, und T’Challa ist der stärkste Superheld des Marvel Universums: Der „Black Panther“. Das Geheimnis hüten die Einwohner wie einen Schatz. Das Material, das ihnen ein verstecktes Leben in Frieden und Reichtum ebnete, stammt von einem Asteroiden, der vor langer Zeit über Wakanda einschlug. Das selbe Material, das auch Bestandteil von Captain Americas Schild ist. Vibranium ist das stärkste und teuerste Metall der Welt, dementsprechend hoch sind auch die Vorkehrungen zum Schutze Wakandas. Nur mit einem geheimen Tattoo kommt man hinein. Mit diesem verschafft sich auch ein weiterer Anwärter auf Wakandas Thron Zutritt. In einem aufregenden Kampf um Moral, Werte, Wakanda und die Sicherheit der ganzen Welt, tritt T’Challa gegen seinen Cousin Eric Killmonger an. Killmonger ist der wohl sympathischste Schurke des Marvel Universums. Es fällt schwer die Beweggründe des Ex-Soldaten, und seinen Herzschmerz im Kampf um den Thron nicht zu nachzuempfinden.

Neben der obligatorischen Lovestory, bietet Black Panther auch der klassischen Rollenverteilung die Stirn. T’Challa wird von einer Armee von knallharten Kriegerinnen begleitet. Seine Schwester ist, wie er selbst, Wissenschaftlerin und verantwortlich für Wakandas Forschung. Der Film ist geprägt von einem starken selbstbewussten Frauenbild.

 Von den Kritikern erhielt Marvels neuester Streifen durchweg positives Feedback. Auf Instagram und Twitter war kurz nach Start des Films das Hashtag #InWakanda sehr beliebt. Viele User stellten Gedankenexperimente darüber an, wie Wakanda im echten Leben aussehen könnte. So schrieb ein User, dass trockene Haut in Wakanda nicht existiert, weil Jojobaöl in der Luft ist.

Der Film wurde mit Oskar prämierten Schauspielern wie Forest Whitaker (Empire) und Lupita Nyong’o (12 Years a Slave) besetzt. Chadwick Boseman wurde für die Hauptrolle gecastet. Die Schauspieler mussten ein hartes Training durchlaufen, Reiten und Kampfsport erlernen, um dem Action geladenen Kassenschlager gerecht zu werden. Black Panther wird auch im nächsten Avengers Film „Avengers 3: Infinity War“, der Ende April erscheint, mit seinen Kompanen wieder die Welt retten. Die Darsteller des Films waren überwiegend dunkelhäutig. Der Look sehr traditionell und natürlich, inspiriert vom Afrikanischen Kontinent, mit all seinen Farben und Formen. Es wurde bewusst auf klassisch weiße Schönheitsideale verzichtet.

 

Welchen Einfluss hat der Film nun auf die Schwarze Community? Zuallererst muss man hier zurück in die Vergangenheit gehen, bis zur Black Panther Party. Die Black Panther Party war eine sozialistische revolutionäre Bewegung des schwarzen Nationalismus in den USA. Das Ziel des Panthers war die vollständige soziale, gesellschaftliche und politische Gleichstellung der Schwarzen in Amerika. Ihr Auftreten, in Lederjacken u. natürlichem Afro-Haar, brach mit den Normen der weißen Mehrheitsbevölkerung, und strahlte ein neues schwarzes Selbstbewusstsein aus. Neben dem politischen Kampf, initiierten die Panthers viele Projekte um Bildung und medizinische Versorgung in die benachteiligten und sozialschwachen schwarzen Viertel zu bringen. Es ist also bestimmt kein Zufall, dass der Film genau im Februar, dem sogenannten „Black History Month“ in den Kinos ausgestrahlt wird.

Vor Allem People of Color sind in den Medien dramatisch unterrepräsentiert. Typischerweise werden Dunkelhäutige nur als Gangster, Sklaven oder Drogenabhängige stilisiert. Marvels Black Panther bricht bewusst mit Stereotypen. Mädchen können coole Wissenschaftlerinnen und Kriegerinnen werden. Wakandas Männer sind respektvolle stolze Herren. Respekt gegenüber anderen wird hier großgeschrieben. Die traditionelle Rollenverteilung hat Wakanda nie erreicht. Millionen schwarzer Kinder haben endlich ihre eigenen Superhelden und Vorbilder zu denen sie aufblicken können. Seit längerem fordert die Community nach mehr Diversität in den Medien, die meist von weißen Menschen geprägt sind. Mit einem Film in dem vorwiegend dunkelhäutige Schauspieler, in traditionell-afrikanisch inspirierten Looks zusehen sind, hat Marvel ein lang ersehntes Zeichen gesetzt.

Black Panther ist nicht nur ein fesselnder SCHiCKer Action-Kracher, sondern hat auch Symbolwirkung für die schwarze Community. Wir dürfen gespannt sein, wie Marvel seinen alten neuen Superhelden und seine Gefährten weiter vermarkten wird. Gemunkelt, so hört man’s im Netz, wird zumindest schon einiges.

 

 

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