Kritik auf Schick

MOD – „Limitless“ Mensch vs. Maschine

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Über das Wochenende ging das  heißeste Event des Jahres in der Wiener Stadthalle über die Bühne. Die schärfsten Frauen, die mutigsten Motorsportler und die geilsten Maschinen boten einem nach Abenteuer lechzenden Publikum drei Tage lang ein unvergessliches Erlebnis. Eine auf Adrenalinschübe basierende Show mit Gänsehautgarantie war das Ergebnis und SCHiCK war mittendrin.  

Allein beim Titel dieser Show stellen sich bei zahlreichen Adrenalinjunkies die Haare zu Berge: „Masters of Dirt“Dreckig, Hart und Schonungslos. Um das Ganze noch abzurunden kommt das süße Wörtchen „Limitless“ dazu. Eigentlich sollten diese Beschreibungen schon ausreichen, um das vergangene Wochenende zu illustrieren. Doch wie langweilig wäre dieser Artikel, wenn wir genau an dieser Stelle stoppen würden.

Die Wiener Stadthalle ist gerammelt voll. Allein am Freitag strömten ca. 7000 Begeisterte die Veranstaltung. Eine düstere Legende besagt, wer eine MOD Show besucht, wird süchtig danach und kann nicht mehr genug davon bekommen. Was ist dran an dieser Geschichte und die noch bessere Frage hat sich SCHiCK diesem SCHiCKsal gefügt. Das Publikum ist bunt gemischt, von Kindern bis Pensionisten ist alles dabei. Und tatsächlich viele von den Zuschauern sind nicht zum ersten Mal dabei und freuen sich, mit einer Menge MOD Goodies geschmückt, auf ihre Helden.

Was gleich ins Auge fällt sind die zahlreichen Fans mit Masters of Dirt Tätowierungen. MOD ist somit ein Lebensgefühl und für viele DAS Event des Jahres.

Es ist soweit, lasset die Gladiatorenkämpfe beginnen. Der Geruch nach Motoröl und verbranntem Gummi versetzt schon zu Beginn den Großteil der Anwesenden in eine Euphorie, die nicht in Worte zu fassen ist. Das Licht geht aus und die freizügigen Fuel Girls schwingen ihre Lichtpeitschen zu den quietschenden Maschinen die rechts, links, unter oder über ihnen umherfliegen. Dabei eine Übersicht über alles zu behalten scheint schier unmöglich. Langsam wird einem klar, warum es mehrere Termine gibt. Das Spektakel erinnert an einen komplizierten Film, den man mehrmals gesehen haben muss, um die einzelnen Details auszumachen, vor allem wenn man als Fotograf unterwegs ist.

Torsten Pullich und Andi Brewi, die MC´s  führen gekonnt durch das Gewirr und schaffen es den Saal mit ihrem Enthusiasmus und ihrer Leidenschaft anzustecken. Jeder neue, geglückte oder noch nie dagesessen Stunt wird mit einem Freudenschrei begleitet. Werden Kommentare überflüssig gibt es Musik der Extrakasse auf die Ohren, unter anderem vom Dj Mosaken, Ill Skills, der Wanderer, den maskierten Drumatical Theater Mitgliedern und vielen mehr.

Gänsehautstimmung kommt auf. Masters of Dirt Vater Georg Fechter übernimmt das Mikrophon. Wie in den Medien berichtet ist sein Geschäftspartner Ernst Arthur von Magnus am 01.November 2016 in New York verstorben. Ein emotionales Liebesgeständnis an das Lebenswerk und den Lebensfreund, der zu früh von uns gegangen ist, bestimmen das Bühnenbild der nächsten 15 Minuten. Es wird Arthurs Lieblingskomposition gespielt, die Lichter gehen aus, hunderte Handylichter scheinen im Saal und die Crew legt eine sportliche Glanzleistung ab. Fliegende Motoren, schwebende Bikes und federleicht erscheinende Maschinen vervollständigen die Szenerie.

Die Rider aus aller Welt, unter anderem Mountainbike Weltmeister Nicholi Rogatkin, FMX-Star Edgar Torronterras, Daniel Bodin am Showmobile oder Oberösterreicher Gerhard Mayr im Buggy – sie alle geben ihr Bestes und ernten dafür tausende begeisterte „Zugabe“-Rufe.

Ein Highlight der Veranstaltung bilden natürlich auch die heuer zum ersten Mal angebrachten LED Segmente und die damit verbundenen fulminanten Licht-Effekte. Auch die alljährliche Feuershow lässt offene Münder austrocknen. Ob die im Feuerwürfel sitzende Japanerin Yusura oder die anderen feuerschwingenden Fuel Girls Mitglieder, sie alle heizen dem Publikum so richtig ein. 

Doch nicht nur die Männer bekommen einen Augenschmaus präsentiert auch die Athleten lassen Frauenherzen höher schlagen und der eine oder andere verstohlene Blick aus der Arena erreicht die Zuseherinnen in der ersten Reihe.

Mehrere Ahhhhhss und Ohhhssss fegen durch die Menge bei der Kinderdisziplin. 2-12 Jährige Kinder zeigen was sie mit ihren Bikes anstellen können. Zuckersüß und mutig beweisen sie, dass gewisse Leidenschaften schon von Kindesbeinen entflammen können.

Zusammengefasst durften 60 Athleten aus 18 Ländern ihr hart trainiertes Können unter Beweis stellen.  90 kg schwere FMX-Bikes und fette Maschinen, wie einem Quad, ein Schneemobil oder ein Buggy, sie alle bekamen plötzlich Flügel und ließen durch das Brummen ihrer Motoren Ohrgasmen entstehen.

Fazit des Abends: Ja es hat mich erwischt, ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr wieder hingehen aber diesmal weiss ich was mich erwartet. Oder doch nicht,…Ich lasse mich überraschen.

 

Tourdaten: 

Samstag, 01. April:  Linz
Samstag, 08. Oktober – Sonntag, 07. Oktober: Graz

WEBSITE: www.mastersofdirt.com
FACEBOOK: www.facebook.com/mastersofdirt

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