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„Und Tschüss Liebes Unglück!“ – In Beziehung und trotzdem glücklich.

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Wer kennt das nicht, auf einer rosaroten Wolke schwebend das neue Liebesglück genießen? Was passiert, wenn die Schmetterlinge im Bauch davonfliegen? Wie sieht eine glückliche Beziehung aus? Welche Kriterien brauchen Mann und Frau in einer Beziehung und wie prägend sind diese für die nächste Generation? 

Das Hörbuch von der Autorin Edith Mohrenschildt erläutert, in zwei Teilen gegliedert, wie simpel eine „glückliche Beziehung“ sein kann. Doch so einfach die Theorie sein mag und der Weg gradlinig erscheint, ist die Praxis meist schwerer als gedacht. Vieles hängt von einem selbst ab. Die Wahrnehmung ist ein bedeutender Schlüsselfaktor, nicht nur in einer gelebten Beziehung, sondern auch als Mensch. Die Autorin erzählt schlüssig, welche Irrtümer und Saboteure die häufigsten Ursachen einer nicht funktionierenden Beziehung sind. Hier sucht man vergeblich nach dem typischen, allgegenwärtigen Beziehungsratgebern. Vielmehr soll es den HörerInnen zu neuen Denkansätzen dienen, so auch von den allgemeinen, allgegenwärtigen Theorien absehen. Wie können Frischverliebte nach der Phase der „Wolke 7“ in einer glücklichen Beziehung leben? Lösungsansätze ohne Schuldzuweisungen werden im Hörbuch schön formuliert.

Im ersten Teil behandelt sie die Thematik der Selbstwahrnehmung – die innere Haltung. Auch die Schuldfrage spielt hierbei eine besondere Rolle in einer Beziehung. Oftmals liegt alles an einem selbst. Einige Menschen können nicht alleine sein, dies hat vielerlei Gründe, die sie im Hörbuch sehr passend erklärt. Die Autorin versucht auch, die Hörer zu ermutigen, dass man sich nicht selbst belügen sollte sowie die Erwartungen an sich selbst nicht auf den Partner projizieren soll – dies führe nur zu einer Enttäuschung. Bevor man sich vom Partner trennt, weil die Angst vor dem Alleinsein meist größer ist als unglücklich in einer Beziehung zu sein, ist bei vielen Paaren gegeben. Die große Erwartungshaltung, Abhängigkeit, Kontrollwahn, Bedürftigkeit, Besitzansprüche, Haltungsfehler  etc. – vieles dieser aufgezählten Eigenschaften sind meistens die Quote des Unglücklichseins, die wiederum zum Ende einer Beziehung führen kann. Auch stellt die Autorin einige Übungen zur Selbstreflexion vor und versucht anhand dieser Fragen zu verdeutlichen, dass die Erfüllung nach einem passenden Partner überwiegend an der inneren Haltung abhängt. Alles andere würde zu einem Missbrauch führen – gegenseitige Enttäuschung. Erst die Liebe zu sich selbst ermöglicht auch, den Partner zu lieben so wie er ist – umgekehrt selbstverständlich auch.  Ebenfalls ist die Tatsache des Fremdgehens oftmals eine Deutung auf den ängstlichen Zustand des Alleinseins zu beruhen, die dazu führt, unbewusst die Beziehung mit dem Partner weiterzuführen – ohne Liebe. Hier ist die Gewohnheit auch bedeutend, neue Erkenntnisse ohne den Partner sind sehr oft undenkbar. Aus den alten Beziehungen die Erfahrungen sammeln und sie auch zu ehren und zu achten, ist überaus wichtig für sich selbst.

Im zweiten Teil veranschaulicht die Autorin das Weltbild zwischen Mann und Frau. Die Gesellschaftsordnung eines Mannes ist unterschiedlich. Eine Frau stellt zumeist ihre eigenen Bedürfnisse hinter den Mann. Was ansich gar nicht der Notwendigkeit bedürfe, jedoch von Generation zu Generation vermittelt wurde. Die Erziehung und ebenso die Gesellschaftsstrukturen können durchwegs ein Anzeichen auf die geführte Beziehung sein. Die These, dass eine nachgiebige Frau leichter in Beziehungen kommt, ist eine durchaus plausible Erklärung – vielleicht eine etwas feministische Betrachtungsweise, jedoch mit Bestimmtheit der Wahrheit entsprechend nachvollziehbar. So ist auch der Irrtum einer starken Frau, die sich nicht an der starken Schulter eines Mannes anlehnen will oder möchte, absolut korrekt. Das „Chronische Wir“ ist generell ein Beziehungskiller. Je mehr man den Partner die Freiräume nimmt und sich selbst, desto mehr hebt dies das Unwohlsein in einer Partnerschaft hervor. Eine Beziehung braucht Freiräume! Außerdem ist das „Alles-erzählen-müssen“ nicht unbedingt erforderlich – kleinere Geheimnisse schaden nicht und erwecken sogar Vertrauen in der Beziehung. Mehr Selbstbewusstsein,  Selbstwahrnehmung sowie die Selbstliebe sind die Schlüssel zum Glücklichsein, sowohl in der Beziehung als auch ohne. Selbst die Autorin, so hört man raus, spricht aus Erfahrung.

Eine kurze Biografie: Edith Mohrenschildt ist die Inhaberin der Agentur alphaorange und auch Geschäftsführerin. Sie ist im Bereich für strategisches Marketing, Kommunikation, Personalentwicklung und Führung im deutschsprachigen Raum zuständig. Autorin und Lektorin von Lehrbüchern und auch von weiterführender Literatur über eigene Gedanken und Persönlichkeitsentwicklung. Laufend hält sie Vorträge an Universitäten, auf öffentlichen Veranstaltungen und auch in Unternehmen.

 

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„Und Tschüss Liebes Unglück!“
Edith Mohrenschildt
ISBN/ISSN: 978-3-9504227-0-2
EUR 16,95

(GEWINNSPIEL ABGELAUFEN)

WIR VERLOSEN 2 HÖRBÜCHER „UND TSCHÜSS LIEBES UNGLÜCK“ VON EDITH MOHRENSCHILDT

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Der Gewinner wird telefonisch verständigt!

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