COBYN

ALKOLENKER LIEFERTE FLUCHT UND WATSCHEN

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Ein offenbar sehr betrunkener Autofahrer aus Großbritannien fuhr recht ungemütlich durch Döbling

 

Ein 47jähriger Engländer, der sich vermutlich viel zu viel Guinness-Bier gegönnt hatte, kurvte mit seinem Fahrzeug stockbesoffen durch Döbling. Viele sehen solch ein egoistisches Verhalten noch immer als Kavaliersdelikt, doch schnell kann in diesem Zustand ein Automobil zu einer tödlichen Waffe mutieren. Sowas finde ich, und ich hoffe auch die meisten von euch, nicht witzig, und die Wiener Polizei schon gar nicht.

Als Beamte vor Ort den Briten auffordern wollten, gefälligst sein Fahrzeug anzuhalten, ignorierte der Fahrer frech diese Anhaltung und gab Gas. Er flüchtete über die Gersthofer Straße – Währinger Straße – Währinger Gürtel – Fuchsthallergasse – Nußdorfer Straße – Währinger Straße – Ringstraße – Franz-Josefs-Kai.

LPD Wien

© LPD Wien

Während seiner vollkommen geisteskranken Flucht „gefährdete er Fußgänger und andere Fahrzeuglenker und verstieß gegen zahlreiche Verkehrsregeln (z.B. Rotlicht, Einbahnregelungen, etc.). Auch missachtete dieser mehrfach die erlaubte Höchstgeschwindigkeit und beschleunigte sein Fahrzeug auf bis zu 130 km/h.“

Naturgemäß endet so ein Wahnsinn mit so einer hohen Geschwindigkeit irgendwann, oft tödlich. Nicht jeder Brite ist James Bond, schon gar nicht dieser Lenker, auch war er nicht im Namen Ihrer Majestät unterwegs. Er krachte plump in ein Polizeifahrzeug und verletzte dabei 2 Polizeibeamte. Bei Verletzungen hört sich der Spaß auf, doch nicht bei dem Möchtegern-007.

LPD Wien

© LPD Wien

Anstatt die weiße Fahne zu schwenken, leistete er „massiven Widerstand und musste mit Anwendung von Körperkraft aus dem Fahrzeug geholt werden“. Auch der Alkolenker verletzte sich bei dem Crash, und als er medizinisch betreut wurde, verpasste er so nebenbei einem WEGA-Beamten einen Faustschlag.

Ich hoffe, die Strafe für den bsoffenen „Ausflug“ wird heftig, immerhin wurden bei ihm 2,3 Promille festgestellt. Man kann aber noch von Glück im Unglück sprechen, dass bei diesem Höllenritt niemand sein Leben lassen musste.

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