KULTUR

KONZERTBERICHT: BEATSTEAKS LIVE IN DER ARENA

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Sie kamen, sahen und siegten

König Arnim und seine Ritter der Tafelrunde verzauberten die Arena.

Mit diesem Satz könnte man die Leistung der Beatsteaks beim Wien-Konzert zusammenfassend beschreiben.

Wer Zeuge dieses unfassbaren Abends in Sankt Marx wurde, kann sich glücklich schätzen, denn so etwas wird es so schnell nicht wieder geben, zumindest nicht, bis die Herren aus Berlin wieder nach Wien kommen.

Aber alles schön der Reihe nach. Der zum Kulturzentrum umfunktionierte ehemalige Schlachthof öffnete pünktlich seine Pforten und die zahlreichen Fans versorgten sich mit Getränken, nützten das kulinarische Angebot oder besorgten sich am Merchandise-Stand die nötigen Utensilien, um ihre Zugehörigkeit zu zeigen. Um etwa halb acht betrat der Supporting Act Schmutzki die Bühne und brachte die bereits Anwesenden vor eben dieser mächtig zum Schwitzen. Die von Sänger Beat Schmutz angeführte Truppe überzeugte mit solidem Indie-Rock auf hohem Niveau, ein Umstand, der ihnen wohl den einen oder anderen neuen Fan aus dem Publikum gebracht hat. Sie verstanden es, die Crowd perfekt auf die Beatsteaks einzustimmen, konnten sich selbst aber auch großartig in Szene setzen. Die im Jahr 2011 gegründete Band ist definitiv am Weg nach oben.

Doch nun zu dem Grund für diese abendliche Großversammlung in Wien Landstraße. Die Beatsteaks, gegründet 1995, waren gekommen, um zu zeigen,IMG_3792 dass ihr Auftritt am diesjährigen Nova Rock keine Einzelerscheinung war. Denn schon im Juni zeigten die Berliner groß auf und eliminierten die Altrocker von Mötley Crue im quasi direkten Bühnenduell. Die Latte lag also denkbar hoch für sie an diesem Abend. Aber schon nach den ersten Sekunden war wohl jedem Anwesenden klar, dass die Arena an diesem Tag Schauplatz von großer Musikkunst werden sollte. Die Gruppe rund um Frontmann Arnim Teutoburg-Weiß elektrisierte die Massen mit perfektem Sound, einzigartiger Performance und ihrer unfassbar guten Laune. Einer beispiellosen Darbietung folgte die nächste, die Band spielte sich und das Publikum in einen wahren Rausch. Es wurde gesprungen, getanzt und gejubelt, so weit das Auge reichte. Je länger das Open Air Konzert dauerte, desto persönlicher und inniger wurde das Verhältnis zwischen Fans und Musikern. Sie spielten all ihre großen Hits und noch viel mehr. Die fünf Herren wurden frenetisch gefeiert, es wurde ihnen auch mit Sprechchören gehuldigt.

Arnim Teutoburg-Weiß, der wohl charismatischste und beste Frontmann, den sich eine Band wünschen kann, reagierte auf die ihm und seinen Kollegen gebotene Würdigung. Er ließ es sich nicht nehmen, den ihm gebotenen Raum auch wirklich zu nützen und stattete den Fans auf dem linken Balkon einfach einen spontanen Besuch ab. Eine Aktion, wie man sie wohl nur sehr selten sieht. Auch mit Liebeserklärungen an die Location – die Beatsteaks spielten bereits 1999 ihr erstes Konzert in der Arena – sparte er nicht. Schon vor dem vorläufigen Ende war es wohl für beide Seiten ein denkwürdiger Abend und so kam es, wie es kommen musste, die Fans holten die Jungs wieder zurück auf die Stage und diese legten, man kann es glauben oder nicht, noch einmal einen Gang zu. Was die Beatsteaks in einer Zugabe schaffen, können andere Musiker in einem ganzen Konzert nicht. Die Stimmung schoss durch die nicht vorhandene Decke, die Nacht wurde zu einer Legende und die Herren spielten sich in den Hochadelsstand der Konzertgeschichte.

Insgesamt dreimal verlängerten die frischgebackenen Könige ihre Audienz, bis sogar sie ihr reichhaltiges Songarsenal ausgeschöpft hatten. Selbst als die Lichter ein letztes Mal angingen und sich König Arnim bereits mit dem Bademantel bekleidet von den noch immer tanzenden Fans verabschiedete, wollten eben diese nicht wahrhaben, dass der Auftritt vorbei war. Die Beatsteaks hätten vermutlich bis Montag Mittag spielen müssen, um die letzten Zuhörer zum Aufgeben zu bewegen. Und selbst Teutoburg-Weiß hatte wohl noch nicht genug, denn gegen Mitternacht stand er wieder auf einer Bühne, auch in der Arena, aber indoor beim Punkrock-Karaoke. Er feierte mit den letzten Verbliebenen ein ausgelassenes Fest, stellte seine Karaokekünste zur Schau und überzeugte die letzten Ungläubigen davon, dass er der Herr des Hauses in Wien Landstraße ist.

Zum legendären Karaoke-Auftritt geht’s hier!

 

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