KULTUR

Moderne Inszenierung von „Romeo und Julia“

Von  | 

 Shakespeare’s Tragödie in einer unkonventionellen und höchst interessanten Darbietung vom Bregenzer Regisseur Philip Preuss

Eine dreifache Inszenierung von Romeo und Julia mit einer Live-Musik-Begleitung aus sechs Klavierspielern (insgesamt neun Pianinos). Romeo und Julia, die Erfüllung einer niemals enden wollenden Liebe von zwei jungen Menschen, dessen letztendliche Konsequenz den Tod findet. Dynamisch und nach einem unaufhaltsamen Verzehr der Liebe zu einer gewissen Rosalinde beginnt die Vorführung, die von drei jungen Männern (Tomas Frank, Nils Rovira-Muñoz und Kaspar Locher) dargestellt werden. Es sind die drei Romeos, keiner gleicht dem anderen. Das Fehlen von Benvolio und Mercutio fällt in dieser leicht übertriebenen emotionalen Abhandlung wenig auf. Drei Julias (Katharina Klar, Nadine Quittner und Stefanie Reinsperger), die kaum unterschiedlicher sein können. Graf Paris (Christoph Rothenbucher), der Dauer-Wartende, der nicht in die Gunst der Stunde kommt, sich mit Julia zu vermählen. Der Begegnung auf dem Maskenball (ansehnliche und skurrile Pappmaschee-Masken), wird von Romeo und Julia nicht viel Bedeutung geschenkt. Die berühmte Balkonszene ermöglicht es allen Julias, ihre unterschiedlichen Emotionen mehr Ausdruck zu verleihen. Die Bühne (Ausstattung: Ramallah Aubrecht), ein drehender schwarzer Kubus, in dessen Innenraum das Geschehen veranschaulicht wird.

Nadine Quittner, Katharina Klar, Stefanie Reinsperger, Rainer Galke, Kaspar Locher, Nils Rovira-Muñoz, Thomas Frank © www.lupispuma.com / Volkstheater

Abgedeckt wird der Kubus an den Seiten mit einem schwarzen Glitzerstoff. Bis auf die sechs Pianinos wird auf Requisiten oder Mobiliar verzichtet. Die Kostüme sind bezaubernd und doch schlicht. Einige der Randfiguren werden zur Gänze ausgelassen. In der Doppelrolle überzeugt Steffi Krautz als die schrullige Amme und Lady Capulet, die zu Beginn in einer Projektion erscheint. Die Miniauftritte von Julias Vater, gespielt von Stefan Suske, Bruder Lorenzo, gemimt von Rainer Galke, und Tybalt, dargestellt von Sebastian Klein, versuchen, daraus das Beste zu machen. Preuss‘ Interpretation einer „Gruppe bzw. Gruppenzugehörigkeit“ konnte in einigen Szenen wiedergegeben werden, der Wiedererkennungswert bleibt dennoch aus. Sehr SCHiCK fanden wir die schauspielerischen Leistungen.

LOCATION-WEBSITE: www.volkstheater.at

(GEWINNSPIEL ABGELAUFEN)

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