KULINARIK

Halloween – Hexenküche und Ahnenverehrung

Von  | 

Logo1_Joy-Kitchen

Orange ist die Farbe des Herbstes

Zu Halloween wird etwas Orange in die Küche gezaubert

Halloween ist eines der ältesten Feste in der Geschichte der Menschheit. Und nein, es haben nicht die Amerikaner erfunden. Seit Hunderten von Jahren wird die Nacht des 31. Oktobers gefeiert. Ursprünglich aus dem keltischen Glauben stammend, wurde das Fest früher Samhain genannt. Später dann auch Hallow-mas (die heilige Messe), oder Hallow’s Eve (der heilige Abend), bis es sich dann Halloween nannte.

Halloween, die Nacht der Geister. Überlieferungen sprechen von einer besonderen Nacht, zweimal im Jahr. Eine zu Halloween und eine parallel im Jahreskreis zu Walpurgis, die Nacht vom 30. April auf 1. Mai. Dem Glauben nach lichten sich in diesen zwei Nächten die Nebel zur Unterwelt und Kommunikation mit der Totenwelt ist möglich. Die Ahnen hören uns und wir hören sie. Die Kelten machten sich diese Nächte zu Nutze, um mit ihren Ahnen zu kommunizieren, Belange vorzutragen, um Rat, um Schutz, um ihren Segen und Hilfestellungen zu bitten. Hexen, Vampire, Skelette und Monster kamen erst viel später ins Spiel. Diese wurden dann in Amerika geboren. Ursprünglich hat das Halloween-Fest nichts mit Kostümen und Untoten zu tun. Es war ein Fest der Ahnenverehrung. Kerzen wurden entzündet, und es wurde an die Verstorbenen gedacht. Viel später übernahm das Christentum diesen alten Brauch und machte aus ihm Allerseelen. Dieser Tradition nach gehen wir auf den Friedhof, versorgen die Gräber unserer Verwandten und führen den Brauch fort, an diesem Tag die Ahnen zu ehren.

Auch wir wollen in der Küche der Ahnen gedenken. Wir nehmen uns das Halloween-Fest zum Anlass, etwas Orange in die Küche zu bringen. Mit einem knusprigen Kürbisbrot. Dieses kann zur Halloweenfeier mit diversen Aufstrichen genossen werden, als Beilage zur orangen Kürbissuppe oder an Allerseelen als Jause mit den Verwandten.

Oranges Kürbisbrot

Zutaten:

1 festfleischiger Kürbis (ca. 1kg)

Olivenöl

25g frische Hefe

300ml lauwarmes Wasser

650g Dinkelmehl

1 gute Prise Muskat oder Piment

1 gute Prise Kurkuma

1Tl Salz

     Zubereitung:

  1. Kürbis klein schneiden und dünsten, bis er ganz weich ist. Anschließend pürieren und abkühlen lassen.
  2. Die Hefe in etwas lauwarmes Wasser bröckeln und kurz sitzen lassen.
  3. Mehl, Salz, Olivenöl, Muskat und Kurkuma in eine Schüssel geben, Hefewasser in eine Mulde in die Mitte geben und alles durchkneten. Kürbispüree und immer wieder etwas Wasser hinzufügen, bis der Teig ein wenig geschmeidiger, fester wird. Er soll nicht kleben und sich gut formen lassen.
  4. Den Teig mit einem feuchten Teetuch bedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen.
  5. Anschließend nochmal ca. 5 min.  gut durchkneten und dann einen Laib Brot formen und auf einem Blech (gefettet oder mit Backpapier ausgelegt) nochmal 30 min. gehen lassen.
  6. Backrohr auf 220° vorheizen und dann 35-40 min. backen.
  7. Es soll außen schön knusprig sein. Wenn das Brot beim Klopfen innen hohl klingt, erkennt man, dass es durch ist. Stichtest tut es auch.

Brot auskühlen lassen, anschneiden und fertig !

Oranges Kürbisbrot

Wir wünschen Guten Appetit und ein frohes Ahnenfest.

Happy Halloween !!!

 

Please follow and like us:
Facebook
Facebook
PINTEREST
Instagram
YouTube
YouTube

1 Comment

  1. Pingback: эмма уотсон фотки слитые в сеть

You must be logged in to post a comment Login

Gib deinen Senf ab!

Vielen Dank für Dein Sharing!