COBYN

KNIFE BASTARDS

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Offenbar gibt es in Wien kaum noch ein Wochenende, oder einen Wochentag, wo irgendwer, irgendwo mit Messern, Macheten, oder sonstigen Stichwachen schwer verletzt, oder gar gekillt wird.

 

Bei solchen Grusel-Geschichten in den Medien ist es kein Wunder, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Wienerinnen und Wiener immer mehr leidet. Ehrlich gesagt traue auch ich mich nicht mehr alleine, oder mit meiner Freundin in späten Stunden öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und wenn, habe ich dabei immer ein sehr mulmiges Gefühl. Die Alternative ist trotz Jahreskarte ein teures Taxi.

Albtraum

Nun habe ich mir überlegt zwei Freunde zuzulegen, nämlich Smith & Wesson, Model 500 Revolver mit dem Kaliber 500 S&W Magnum, also zwei sehr stattlichen Burschen. Natürlich würde ich die Kanone für alle Ganoven sichtbar tragen und jederzeit griffbereit um meinen rechten Zeigefinger drehen. Dann soll mir ein noch so zu gedröhnter Afghane, Syrer, oder besoffener Wiener kommen, die ganz scharf auf meine 5,80 € Bargeld, oder meine Freundin sind. BUUUMM und das Böse ist besiegt und mich haut’s wahrscheinlich von der U-Bahn-Station zurück in mein Stammlokal, wegen des enormen Rückstoßes.

Realität

Aber zurück in der Realität: erstens hasse ich scharfe Waffen und möchte eine solche nicht mal berühren und zweitens habe ich absolut keine Lust auf Zeiten von „Revolverhelden“ wie Johnny Ringo im Wilden Westen der 80er Jahre im 19. Jahrhundert. Damals galt das Gesetz des Schnelleren und besser Bewaffneten. Der gute Johnny starb mit 32 Jahren, mit einer Kugel im Kopf und wurde sogar skalpiert. Schön blöd, „…wer Wind sät, wird Sturm ernten„. Genauso blöd finde ich auch Menschen im Jahr 2020, die erlaubte, oder unerlaubte Stichwaffen mit sich führen und diese immer öfter einsetzen. Gründe gibt es da genug, „der Oide hat meine Frau angesehen“, oder „der Oide hat mich schräg angesehen.“ Aber es gibt ständig Gründe um einen anderen „Messer zu machen“.

Frau Bezirksinspektorin Barbara Gass

Als Verstärkung für meinen Artikel gewann ich Frau Bezirksinspektorin Barbara Gass von der Wiener Polizei, die viele meiner Fragen zu diesem Thema, freundlichst beantwortete.

„Wir bemerken, dass bei Straßenkriminalität, aber auch bei Fällen von „domestic violence“ (häusliche Gewalt), immer wieder und immer öfter zum Messer gegriffen wird. Auch im polizeilichen Einsatztraining und der de-facto Einsatztaktik ist das Messer eines Gegenübers immer wieder Thema. Das Mitführen und Verwenden von Messern – die in den meisten Fällen ja nicht im Waffengesetz geregelt sind – war auch ausschlaggebend für die “Legistik“ (Rechtsförmlichkeit) und Umsetzung des 36b SPG (Waffenverbotszone), wo das Messer im Fokus steht.“

 

Kurz gesagt: Das Küchenmesser schneidet nicht nur unser Sonntagsschnitzel oder unser täglich Brot.

Sind immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund, oder Flüchtlinge an solchen Straftaten beteiligt? Frage ich die Bezirksinspektorin.

„Tendenziell greifen eher Migranten zum Messer, wohl auch, weil das Mitführen eines solchen oftmals auch soziopolitische oder kulturelle Hintergründe haben sollen.“

Welche Rolle spielen ethnische Gruppen in Wien, die sich gegenseitig „abstechen“?

„Es kommt aus verschiedenen Ursachen zu Zusammenstößen ethnischer Gruppierungen. Hintergründe können kriminalpolizeilicher (z.B. Drogenhandel) aber auch sozio-kultureller Natur sein (importierte Feindschaften). Da dies aber eine soziologische, keine kriminologische Frage ist, können wir nicht näher darauf eingehen. Strafrechtlich macht es für das kriminalpolizeiliche Einschreiten keinerlei Unterschied.“

Ist in Wien schon respektloses Verhalten gegenüber unserer Polizei zu erkennen? Werden Polizistinnen von muslimischen Mitbürgern anders behandelt?

„Es ist stark bemerkbar, dass vor allem in Bezirken mit viel Migranten die Polizei mit immer größerer Respektlosigkeit zu kämpfen hat. Dass immer wieder männliche Muslime weibliche Exekutivbedienstete bei Amtshandlungen völlig ignorieren, ist seit vielen Jahren bemerkbar“, sagt die Beamtin.

Na super, wir haben 2015 offenbar die Büchse der Pandora geöffnet, da gewisse Mitbürger auf unsere Werte und unsere Kultur einen großen Haufen kacken. Dabei wäre es so einfach hier in unserer schönen Stadt. Die meisten echten Wiener kamen einst aus allen Herren Länder und haben es sich hier gemütlich gemacht, trotz sehr schwere Arbeit und sozialer Ungerechtigkeit. In den späten 60er Jahren des letzten Jahrhunderts waren wir froh, dass Menschen aus der Türkei, oder des ehemaligen Jugoslawiens unseren Dreck  weg putzten.

Das Gesetz

 

©anwaltfinden.at

 

Schwere Körperverletzung StGB § 84 StGB

„Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren ist zu bestrafen, wer einen anderen am Körper verletzt oder an der Gesundheit schädigt und dadurch, wenn auch nur fahrlässig, eine schwere Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung (Abs. 1) des anderen herbeiführt…“ –  und weiter steht im Strafgesetzbuch – „Wer einen anderen am Körper verletzt oder an der Gesundheit schädigt und dadurch fahrlässig dessen Tod herbeiführt, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu fünfzehn Jahren zu bestrafen.“

Eigentlich sehr gnädig unser Gesetzbuch für einen Gewalttäter, der einfach mal so zusticht, oder jemanden niederprügelt und das Opfer mit lebenslänglichen Schäden, blutend am Boden zurücklässt. Wenn er im Knast brav ist und dort sicher mit seiner Tat prahlt, geht er vorzeitig zurück auf die Straße und lacht sich ins Fäustchen. Reue ist wahrscheinlich nicht vorhanden. In diesen Kreisen zählt die Coolness viel mehr als Menschlichkeit und Mitgefühl.

Aber egal, es macht keinen Unterschied wer dir eine Stichwaffe reinrammt, ob Österreicher, oder Migrant, es tut gleich weh und ist gleich sinnlos.

 

 

Hier finden Sie einige Tipps vom Bundeskriminalamt, um nicht unbedingt als Opfer auserkoren zu werden:

https://www.bundeskriminalamt.at/202/Gewalt_widersetzen/start.aspx

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