KONZERT

MUDHONEY: DIE PATEN DES GRUNGE

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Grunge, die schonungslos ehrliche Rock-Strömung, die Anfang der 90er den Hair-Metal und Pop-Rock der 80er jäh in Pension schickte, wird ja allgemein immer mit Nirvana als Dreh- und Angelpunkt verbunden. Dabei gehen die Wurzeln aber noch viel weiter zurück…

Und zwar bis 1984, als sich in Seattle eine Band namens Green River formierte. Für die Perspektive: Zum selben Zeitpunkt veröffentlichte ein kleines Startup namens Microsoft in einem Vorort von Seattle die erste Version eines neuen Betriebssystems namens Windows. Jedenfalls gilt unter Puristen die Band Green River als eigentlicher Zündfunke des Grunge, löste sich aber nach ein paar Achtungserfolgen auf und mutierte zu Mother Love Bone, die mit ihrem Gänsehaut-Hit Crown of Thorns/Chloe Dancer kurz von Stardom träumen konnten – hätte nicht Sänger Andrew Wood wegen einer Drogenüberdosis viel zu früh sein Leben ausgehaucht. Trost für alle Fans: das auf ein Album beschränkte Tribut-Projekt namens Temple of the Dog gilt auch heute noch als Meisterwerk des Genres.

Wie auch immer. Ein Teil dieses Konglomerates formte danach Pearl Jam, ein anderer Teil wurde zu Soundgarden. Der Rest ist Geschichte. Also, who the fuck is Nirvana? Jedoch: während dieser ganzen beeindruckenden Bandprojekte blieben aus dem Seattle-Urgestein noch Musiker übrig, und diese formten – mit Verstärkung, rekrutiert von den Melvins – schließlich Mudhoney, benannt nach einem Film von 60er-Jahre Skandal-Regisseur, Busenfetischisten und Enfant Terrible Russ Meyer. Mudhoney, die immer etwas lauteren, kommerziell weniger erfolgreichen und unbekannteren Schmuddelkinder des Grunge, spielen aber seit 1988 praktisch unverändert und durchgehend weiter ihren kompromisslosen, auch an Punk und Bluesrock orientierten Sound und brachten es so auch auch schon zehn Alben. Ihre Debut-EP Superfuzz Bigmuff gilt vor allem mit der Single Touch Me I’m Sick als Blaupause des Seattle-Grungesounds, die kompromisslosen Songs lassen aber eben die grandiosen Hooklines von Nirvana oder das hohe handwerkliche Können von Pearl Jam vermissen, darum klappte es auch nie mit dem Riesenerfolg.

Aber gerade deswegen stehen Mudhoney bei Grungefans bis heute hoch im Kurs, denn ehrlicher, roher und komplett frei von Starallüren kann man heute keine Grungeband mehr genießen. Mudhoney sind wie eine kleine Zeitkapsel, die die Essenz des Spirits von vor über 25 Jahren im Nordosten der USA enthält. Am Sonntag, dem 31. Juli geben sie uns in der Szene Wien die Ehre. Ein Pflichttermin für Kenner und Nostalgiker!

facebook.com/Mudhoney
mudhoneyonline.com

 

(GEWINNSPIEL ABGELAUFEN)

WIR VERLOSEN 1×2 KARTEN FÜRS KONZERT VON „MUDHONEY“ AM 31.7.2016 IN DER SZENE WIEN!

Füllt uns das Gewinnspielformular bis zum 31.07.2016 um 12 Uhr mit dem Betreff „MUDHONEY“ aus.

Der Gewinner wird telefonisch verständigt!

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