KULTUR

MUSE @ROCK IN VIENNA

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Musikalischer Genuss, Papierkrieg und Ballzauber

Mit Muse beehrte auch eine Band aus dem Genre des Alternative Rock das Rock in Vienna 2015.

Die 1994 gegründete Gruppe, bestehend aus dem Frontman, Sänger und Gitarristen Matthew Bellamy, Schlagzeuger Dominic Howard und dem für den typischen Sound des Trios enorm wichtigen Bassisten Christopher Wolstenholme, hat schon auf vielen Festivals bewiesen, dass sie zur absoluten A-Liga der Headliner solcher Veranstaltungen gehört.

Wie der Zufall so will, konnten die musikalischen Briten quasi pünktlich auf die Minute ein neues Album mit dem markanten Titel „Drones“ vorweisen. Ohne größere Verspätung begann Muse mit einem gelungenen Mix durch ihre angesammelte Hit-Landschaft, und verzückte das Auditorium mit stimmungsvollen Balladen, gespickt mit herrlichen Gitarrensolos, wie sie für Matthew Bellamy typisch sind, sowie ihren rockigen Evergreens, allen voran „Uprising“. Dazu das satte, melodische und über weite Strecken tonangebende Bassspiel von Wolstenholme. Obwohl zwischenzeitlich Gerüchte über technische Tonprobleme aufkamen, wurden diese falls vorhanden vom Publikum kaum oder nicht wahrgenommen.

Abgerundet wurde die bestechend gute musikalische Darbietung inklusive Pianoeinlagen des Sängers mit einer gewaltigen Lasershow, die wohl so manchen Linienpiloten im Anflug nach Schwechat zur Verzweiflung bringen könnte. Wem das noch immer nicht reichte, dem wurde ein Regen aus roten und weißen Papierbändern sowie überdimensionierten Gymnastikbällen serviert.

So wurden zum Ende des mehr als gelungenen Festivaltages aus gestandenen Rock-Festival-Besuchern kleine Kinder, die balljagend und in Papier gehüllt mit einem Lächeln im Gesicht den Heimweg antraten.

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