INTERVIEW

SCHiCK-Face: Morteza Tavakoli

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Die Kunst, anderen etwas vorzuspielen, in eine andere Rolle zu schlüpfen, Geschichten bildlich darzustellen oder einfach seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, ist seit jeher eine der trickreichsten Gaben, die die Schauspielerei ausmacht. SCHiCK hat sich auf die Suche nach einer Ausbildung gemacht, die diese Elemente miteinander verbindet, und ist auf den humorvollen Schauspieler Morteza Tavakoli gestoßen.  


Kurse, Ausbildungen, Schulen und Universitäten gibt es in Wien wie Sand am Meer. Doch wie entscheidet man sich für den richtigen Weg? Sollte es eine höhere Erwachsenenbildung sein, oder ist es doch der Pfad zum Akademiker? Wie wichtig sind Matura und Schule, und sollte der kreative Geist stärker gefördert werden? Ist man zum Wissenschaftler berufen oder doch für ein Leben im Scheinwerferlicht auf den berühmten Bühnen der Welt?

Mit der Kamera ausgerüstet und fast ausgehungert, macht sich SCHiCK auf den Weg zu der Schauspielschule Acting Center Tavakoli, die sich seit fast einem Jahr mit der Ausbildung von kreativen Köpfen auseinandersetzt. Morteza Tavakoli, der begnadete Schauspieler und Komiker in spe,  begrüßt uns mit einem breiten Lächeln im Gesicht und öffnet uns die Tore zu seinem Schatz.

Unsere kleine Reise durch den 7. Bezirk beginnt zunächst in der Neustiftgasse 93/1. Durch eine kleine Küche gelangen wir in den Hauptraum, wo die ganze Magie stattfindet. Trotz  fehlender Schüler kann man die geistige Aura regelrecht fühlen. Das perfekte Licht lässt das Fotografen-Herz einige Oktaven höher schlagen. Während Morteza, kurz Mori, vom Ablauf des Unterrichtes erzählt, wird ein Schnappschuss nach dem anderen getätigt.

Kurz darauf wird spontan beschlossen, eine kleine Tour durch die künstlerisch angehauchte Umgebung der Schule zu machen. Durch kleine versteckte Gässchen erreichen wir das „Atelier Theater“, dessen Innenleben einfach traumhaft und fast filmreif wirkt. Warum wir hier gelandet sind, erzählt der sympathische Actor im darauffolgenden Interview.

Auch Redakteure brauchen Essen, was die knurrenden Mägen lauthals zur Schau stellen. Unser letzter Abstecher und der Ort unseres SCHiCK-Interviews ist dann sogleich in einem kleinen Café auf der Burggasse. Mit Kuchen und Erfrischungen ausgerüstet steht Morteza uns Rede und Antwort.

SCHiCK: Hallo, lieber Mori, erzähl doch unseren SCHiCK-Lesern ein wenig von Dir!
Morteza: Ich bin in Teheran/Iran geboren und kam als Fünfjähriger 1987 mit meinen Eltern nach Österreich, da zu jener Zeit im Iran der Golfkrieg herrschte. Ich bin in Wien Josefstadt groß geworden, dann kam der Upgrade und wir sind nach Meidling gezogen (lacht), und ich lebe immer noch in Meidling. Derzeit bin ich aufgrund der Schule „Acting Center Tavakoli“ hauptsächlich im 7. Bezirk viel unterwegs, wo ich auch manchmal in diesem Lokal hier sitze.

SCHiCK: Du hast ja einen Migrationshintergrund. Was denkst Du über die derzeitige Situation? Merkst Du eine Änderung im Vergleich zu früher?
Morteza: Das Witzige ist, es ist gerade so ein In-Thema geworden. Mich hat es schon, seitdem ich fünf Jahre alt bin, verfolgt, wie ich hierher gekommen bin. Es gibt viele Menschen, die dir vielleicht das Gefühl geben wollen, dass du anders bist. Aber ich denke darüber gar nicht mehr nach, weil, ganz ehrlich, ich spreche drei Sprachen fließend und habe mittlerweile in mehreren Ländern mein Zuhause gehabt. Österreich sowieso, Iran leider nur bedingt, aber eher, weil ich Familie dort unten habe. Ich habe in den Staaten gelebt und war, wenn man alles zusammenrechnet, fast 2 Jahre lang in Deutschland. Mittlerweile ist es mir total egal, wo ich lebe, mit wem ich zu tun habe, was für eine Religion, was für eine Rasse, mir ist nur das Zwischenmenschliche wichtig.  Für die Zeit, wo ich dort bin, werde ich dort zu Hause sein. Die Frage nach Herkunft und Religion stellt sich für mich gar nicht. Ehrlich gesagt, in den letzen Jahren habe ich mich einfach mehr und mehr davon distanziert.Wenn mir jemand weismachen möchte, ich bin anders, da sag ich gleich, ob es dir gefällt oder nicht, ich bin Österreicher. Die Frage ist, was definiert dich als Inländer? Vor allem in New York zu leben, hat mir noch mehr bewiesen, dass sich diese Frage gar nicht stellt, du hast da wirklich die ganze Welt vertreten. Ich habe in einer WG gewohnt, wo meine besten Freunde aus Indien, Israel, Australien und USA waren. Somit waren Religion und Rasse nie ein Thema.

SCHiCK: Danke für Deine Gedanken. Nun zu einem anderen Thema. Wie bist Du eigentlich zur Schauspielerei gekommen?
Morteza: Bei mir war das nicht so, dass ich mich irgendwann entschieden habe, Schauspieler zu werden. Dadurch, dass mein Onkel Massud Rahnama im Theater und  in verschiedenen Fernsehproduktionen mitwirkte, kam ich schon recht früh mit diesem Metier in Berührung und wuchs sozusagen damit auf. Darum ist es auch immer für mich interessant, wenn ich mit anderen Schauspielern rede, dass ich sie frage: „Was ist der Grund, warum du Schauspieler geworden bist, oder wann hast du dich entschieden, Schauspieler zu werden?“ Und diesen Punkt gab es bei mir eigentlich gar nicht.

SCHiCK: Gibt es eine Sache, die andere von Dir nicht wissen?
Morteza: (lacht) Ich wirke im Fernsehen eigentlich größer, als ich wirklich bin. (große Lacher auf beiden Seiten)

SCHiCK: Wie verlief Deine schulische Ausbildung? Was war Dein persönlicher Bildungsweg?
Morteza: Durch sehr, sehr, sehr große Umwege habe ich irgendwann einmal maturiert. Ich habe, glaub ich, fast  1/3 aller Wiener Bezirke durch, was Schulen angeht. Das weiß auch niemand.(zwinkert) Wenn ich so zurück denke, viele hätten gesagt, ich bin an der Schule gescheitert, ich glaube eher, die Schule ist an mir gescheitert.  Wahrscheinlich hat das auch viel damit zu tun, weil ich schon sehr früh gewusst habe, was ich machen wollte und bei gewissen Dingen einfach abgeschalten habe.

SCHiCK: Das heißt, Du warst dann eher der kreative Kopf?
Morteza: Auf jeden Fall. Es war nicht so, dass es etwas mit Faulheit zu tun hatte, sondern es gab einfach Dinge, die mich nicht interessiert haben. Viele Lehrer haben sich manchmal  die Zähne an mir ausgebissen.

SCHiCK: Was würdest Du Jugendlichen raten, die Interesse am kreativen/künstlerischen Bereich haben? Wie wichtig ist Ausbildung (z.B eine Matura, Uni-Abschluss,..)?
Morteza: Fakt ist, wenn du dich in einer gewissen Art und Weise ausbilden möchtest, vor allem einen Uni-Abschluss haben möchtest, brauchst du diesen Schlüssel – die Matura, den Abschluss einer höheren Schule, oder du musst irgendwann eine Studienberechtigungsprüfung ablegen. Man muss manchmal gewisse Opfer bringen, um das zu erreichen, was man haben möchte. Ich war zum Beispiel nie an einer Uni, ich war in einer Schauspielschule. Für mich gesprochen, was mir die Matura gebracht hat, sag ich mal gar nichts. Es hat mich jetzt nicht zu einem besseren Menschen/Künstler/Schauspieler gemacht.  Deswegen bin ich auch für die fächerübergreifenden Fächer an den Schulen. Nicht, dass dann die ganzen 12 Jahre für die Katz sind. Was gewisses Basiswissen angeht, war die Schule gut, aber bei gewissen anderen Dingen wie Mathe, Physik, Chemie war das alles für mich nur Zeitverschwendung. Da hätte ich die Zeit besser nutzen können. (Lacher) Obwohl das hab ich gemacht, ich hab die Schule geschwänzt und bin in die Frühvorstellungen des Kinos alleine oder mit Freunden gegangen oder hab zu Hause Videos oder DVDs angeschaut. Im Nachhinein, wenn ich darüber nachdenke, waren die Filme lehrreicher für mich als die Schule selbst (lacht). Das soll jetzt nicht ein Aufruf sein an andere, die Schule zu schmeißen, letztendlich war es doch mein eigener Weg, der mich zu dem gemacht hat, wer ich heute bin.

SCHiCK: Da wären wir bei Deiner Schule, Du bist jetzt Lehrer und hast Dich selbstständig gemacht. Was ist das für eine Schule, wie läuft es bei Dir ab, und was hast Du für ein Publikum?
Morteza: Die Schule habe ich mit meinem Freund und Kollegen Andreas Tischler gegründet, nach dem Prinzip der Acting Studios, wie sie es in den Staaten gibt. Wir haben unterschiedliche Interessenten, vom Profi, der in der Öffentlichkeit steht,  bis zum Quereinsteiger ist alles dabei. Es gibt dann natürlich auch einen Fortgeschrittenen-Kurs für die, die länger dabei bleiben. Ich hab ja selber in New York studiert, am  Lee Strasberg Theatre & Film Institute. Dort ist es so, dass du dir deinen Stundenplan selber zusammenstellen kannst. Wenn du das Diplomprogramm machst, musst du am Ende eine gewisse Anzahl an Stunden zusammenhaben, beinhaltet sind dann Stimme, Schauspiel und 10 freie Stunden. Bei wem du den Unterricht machst oder wann deine Klassen anfangen, kannst du dir auch selber einteilen. Du kannst z.B. ein Trimester bei dem einen Lehrer absolvieren und im nächsten dann bei einem anderen.

SCHiCK: Wie lange dauert das Ganze dann?
Morteza: Also ich war 2 1/2 Jahre dort. Hab somit insgesamt 5 Jahre in den Staaten verbracht.

SCHiCK: Deine Schule, wie lange dauert die?
Morteza: Noch ist es so, dass es in Trimester-Kurse angesetzt ist. Uns gibt es ja erst seit knapp einem Jahr. Deswegen liegt noch einiges an Planung vor uns. Mein Hauptaugenmerk ist derzeit vorerst Film und TV/Cameraacting. Weil es meines Erachtens nach v.a. in Österreich an den Schauspielschulen in der Ausbildung  sehr kurz kommt. Das heißt, sie haben dort eine eher klassische Ausbildung. Die Kameraarbeit beginnst du erst im letzten Ausbildungsjahr hier und das auch nur für einige Monate. Ich denke, es gibt nur sehr wenige Schulen, die das von Anfang an machen. Für mich ist das eine Bestätigung, weil ich in den letzten 6 Monaten vor allem Schüler hatte, die an Schauspielschulen sind, und noch fächerübergreifend praktisch zu mir gekommen sind, mit dem Fokus auf Film und TV-Training.

SCHiCK: Was hebt Dich von den anderen Schauspielschulen ab? Du hast den amerikanischen Stundenplan z.B. vorher erwähnt,..
Morteza: Abheben… (überlegt)  Abheben würde ich nicht so sagen, sonst heißt es, man ist überheblich. Mir ist es in erster Linie wichtig, wenn Leute zu mir kommen, dass ich viel Input  geben kann. Ich arbeite ja nicht alleine. Zum festen Bestandteil des Teams gehören noch der Tom Cook und  die Barbara Kaudelka, die eine professionelle Schauspielerin und Sprecherin ist und einen Sprecher-Kurs anbietet. Zudem bin auch ich aktiver Schauspieler. Wir haben somit Leute aus der Industrie drinnen, die auch einen Einblick darin geben, wie es abläuft, um in den Bereichen Fuß zu fassen. Die Eva Roth stößt auch zu uns. Sie ist eine von den größten Casterinnen hier. Sie castet für Kinofilme und TV-Serien und vielem mehr. Das ist auch etwas, was anders wirkt als die anderen Schulen.

SCHiCK: Also mich hast Du gerade überzeugt. (Lacher) Somit wären wir jetzt bei Deiner TV-Karriere. Derzeit läuft die 5. Staffel „Schnell ermittelt“. Erzähl uns doch ein wenig von deiner Karrierelaufbahn. Wie bist Du zum TV gekommen?
Morteza: Ich hab, bevor ich nach New York gezogen bin, viel im Theater gemacht. Ich habe zu Beginn in Kinofilmen gespielt und im Theater an der Jugend einige Hauptrollen übernommen gehabt. Dann habe ich mich entschieden, nach New York zu gehen, was ich eigentlich mit 16 schon geplant hatte, wo ich die Schule abbrechen wollte.

SCHiCK: Alleine? Einfach so? Deine Eltern haben nichts gesagt?
Morteza:  Ja, ich wollte einfach nach New York. Meine Eltern wussten davon. Aber dann war mein Ziel, doch noch die Schule fertig zu machen. Ich habe während der Schulzeit schon immer aktiv als Schauspieler gearbeitet und somit viel Geld gespart. Dann bin ich mit 21 nach New York gezogen. Ich bin  von 2003 bis Mitte 2007  und von 2007 bis Anfang 2010 immer hin und her gependelt. Viele haben mir abgeraten, nach New York zu gehen, denn sie meinten, wenn du jetzt gehst, bist du aus den Augen, aus dem Sinn, und wenn du irgendwann mal zurückkommst, musst du von vorne beginnen.

SCHiCK: Wo ist dieser Wunsch verschwunden, mit 16 nach New York zu ziehen?
Morteza: Er ist ja nicht verschwunden. Ich habe es ja gemacht.  2007 hat mich ein TV-Zweiteiler zurück gebracht mit Tobias Moretti und Christoph Waltz, und kurz darauf bin ich in die Serie „Schnell ermittelt“ reingekommen. milan-amini_schick-magazindsc_5127Ich hab immer hier gedreht, bin dann mit dem Living Theater durch Europa getourt, nach Deutschland, Italien, Belgien und wieder nach New York. Irgendwann wurde es zu anstrengend, weil ich dann eine Wohnung in New York und eine Wohnung hier hatte. Jeder, der New York erlebt hat, weiß, wie teuer das Leben dort ist. Überhaupt, wie schwierig es ist, dort zu überleben. Der Grund, warum ich dann in Österreich geblieben bin, war, weil die Aufträge hier mehr wurden. Vor allem muss man sagen, dass es am Ende des Tages immer noch ein Beruf ist, das finanziell am Besten ist. Mein Lebenslauf hatte nur noch Theater credits drinnen, und um dort zu überleben, reichen die Theaterproduktionen nicht aus. Ich wollte dann keine halbherzigen Sachen machen. Außerdem war immer noch meine Familie hier. Da entschied ich mich für Österreich.

SCHiCK: Würdest Du immer noch ins Ausland gehen?
Morteza: Jederzeit. Das ist das Schöne an diesem Beruf. Wenn es zeitlich und projektmäßig passt, schließe ich es nicht aus. Also New York ist immer noch nicht abgeschlossen. Ich weiß, dass ich immer noch hin und wieder dorthin reisen und ab und an Projekte machen werde. Es kommen immer noch Angebote rein. Zum Beispiel vom Living Theatre, was eine legendäre Theatergruppe ist. Mein Ziel ist es, dass ich nächstes Jahr eine Schauspielkollegin von den Staaten einladen werde, die mit legendären Lehrern zusammengearbeitet hat, unter anderem mit Susan Batson, und wir haben uns auch ausgemacht, dass ich im Austausch nach New York gehe und dort unterrichte. Wir sind am organisieren, aber das Ganze ist bis Ende 2017/18 geplant.

SCHiCK: Da wären wir schon bei Deinen zukünftigen Plänen. Die wären?
Morteza: Also ich möchte jetzt auch in Richtung Produktion gehen. Näher will ich noch nicht darauf eingehen. Was ich ins Auge gefasst habe, hat auch mit dem 7. Bezirk zu tun, mit dem Atelier-Theater. Das ist meiner Meinung nach eine der schönsten Theaterbühnen und Fleckchen hier. Es hat einfach seine eigene Atmosphäre. Meine Pläne gehen auch auf jeden Fall in die Richtung, das mit dem Acting Center Tavakoli noch größer zu machen. Zukunftsvisionen sind in Richtung eigenes Institut zu gehen, was auch staatlich anerkannt wird. Momentan bekommt man noch ein Zertifikat für die Ausbildung.

SCHiCK:  Wie lange dauert denn ein Kurs und wann beginnt der nächste?
Morteza: Bei uns laufen immer zwei Kurse parallel ab. Somit beginnt der erste Kurs am 12. Oktober und der Zweite dann ab dem 18. Oktober. Es gibt 10 Einheiten zu je 4 Stunden, und diese beginnen dann immer ab 18:00 Uhr. Somit würde sich das mit der Arbeit gut vereinbaren lassen.

SCHiCK: Wow, das ist ja schon recht bald. Ich bin mir sicher, dass es auch genug SCHiCK-Leser gibt, die sich dafür interessieren würden.

Morteza: Ja, deswegen gibt es für alle Leser 1×1 Ausbildung an unserer Schule zu gewinnen. Damit wäre eine komplette Ausbildung für das nächste Jahr gesichert. Mitmachen lohnt sich.

SCHiCK: Danke, lieber Mori, für das tolle Angebot und das tolle Gespräch.
Morteza: Ganz meinerseits.

KÜNSTLER FACEBOOK-SEITE: www.facebook.com/Morteza

Acting Center Tavakoli
Neustiftgasse 93
1070 Wien
www.actingcentertavakoli.com

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WIR VERLOSEN 1 Ausbildung für 1 Trimester

Füllt uns das Gewinnspielformular bis zum 30.10.2016
mit dem Betreff „Acting Center Tavakoli“ aus.

Die Gewinner werden telefonisch verständigt!

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