Comedy

SCHiCK im INTERVIEW mit ALADDIN COMEDY

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Wien ist mit seinem eigenen Schmäh schon lange im deutschsprachigen Raum beliebt.
Dass dieser Humor seit einiger Zeit durch Comedians und Kabarettisten mit internationalem Hintergrund mehr Farbe und eine besondere Würze bekommt ist unübersehbar -Niavarani brachte bereits bisschen persischen Flavour.
Einer dieser auffälligen Künstler ist der Austro-Iraker Aladdin Comedy,
mit dem sich das SCHiCK Magazin, in seinem Lieblingslokal „OASE“, traf.

SCHiCK: Wie kamst du zu Comedy?
ALADDIN COMEDY:
Ich hab mein Leben lang Menschen nachgemacht und immer sehr fantasievolle Geschichten erzählt.
Im Endeffekt hab ich vor einem Jahr sehr lange überlegt was ich in meinem Leben machen/erreichen will.  Mir wurde von meiner Familie und Freunden immer gesagt, ich soll Comedy machen, ich wurde quasi gezwungen Comedy zu machen bzw. auf der Bühne zu stehen.

SCHiCK: War es immer schon deine Leidenschaft?
ALADDIN COMEDY:
Ja, seitdem ich klein bin war es bei mir auch teilweise ein Abwehrmechanismus Sachen im Leben mit Humor zu nehmen/sehen. Ich habe es immer geliebt Witze von älteren zu hören, sehr viele Comedy-Sendungen angeschaut und selber schon in jungem Alter mit Freunden lustige Geschichten und Videos gedreht.

SCHiCK: Wie kamst zu deinem Künstlernamen?
ALADDIN COMEDY: Dumme Frage, seid ihr von der HEUTE? Nein, Spaß! Ich heisse wirklich so, um ehrlich zu sein, habe ich lange überlegt ob ich mir einen Künstlernamen nehmen soll, aber ich denke es ist authentischer mit meinen echten Namen.

SCHiCK: Hast du Vorbilder?
ALADDIN COMEDY: Menschen die aus dem Nichts sich etwas aufgebaut haben. Musiker wie 50 Cent, Sportler LeBron James und natürlich meine Mutter! Im Bereich Comedy: Comedians die sehr viele Stimmen und Charaktere nachahmen können wie Dave Chapelle, Eddie Murphy, Jim Carrey, Sacha Baron Cohen und Kaya Yanar.

SCHiCK: Wovon lässt du dich, für Sketches, Programme beeinflussen?
ALADDIN COMEDY: Von meinem Umfeld, Freunden, den Länder in denen ich aufgewachsen bin (Irak, Türkei und Österreich), vom AMS, der Arbeit, Nachrichten, Social Media. Eigentlich alles was mich umgibt.

SCHiCK: Wie läuft es als Neuling in der Comedy/Kaberett-Szene in Wien?
ALADDIN COMEDY: Bei anderen läuft, bei mir Skispringen mit Rückwärtssalto und Highkick. Spaß bei Seite, man wird am Anfang nie ernst genommen, aber je mehr man macht und seinen Traum verwirklichen will, desto mehr checken die Leute: der Typ meint es ernst. In der Wiener Kabarett-Szene dominieren hauptsächlich nur Österreicher. Stand-Up-Comedy ist spontaner, frecher und deshalb werden wir da auch nicht so ernst genommen. Ziel ist es, da mal bisschen in Wien im Bereich Stand-Up-Comedy/Ethno Comedy richtig aufzumischen und den Leuten zu beweisen, dass wir lustig sind für Jung oder Alt. Aber in dem einen Jahr als Stand-Up-Comedian habe ich sehr viel für die Szene getan, mit meinen Veranstaltungen in den Clubs und Open Mics. Mein Ziel ist es auch mehr junge Menschen dazu zu kriegen sich Stand-Up-Comedy zu feiern und zu unterstützen.

SCHiCK: Gibt es Kollegen mit denen du gerne arbeitest bzw. gerne mal kooperieren würdest ?
ALADDIN COMEDY:
Puhh einige. Vor allem meine Comedy-Kollegen aus Wien: John Smile, Walid Azak, Soso, Nikorrekt, Jack Nuri, Mario Lučić, die Jungs von Rebell Comedy und Michael Niavarani finde ich gut.

SCHiCK: Interessiert dich österreichischer Kabarett bzw. die Szene?
ALADDIN COMEDY:
Um ehrlich zu sein, momentan nicht. Ausser meine Kollegen aus Wien. Aber wer weiß was in Zukunft noch alles passiert, ich bin offen für alles!

SCHiCK: Gibst es für dich Unterschiede zwischen dem öst. & deutschen Humor. Wenn ja, welche?
ALADDIN COMEDY: Die Deutschen sind im Bereich Ethno-Comedy schon (kommerzieller) viel weiter.  Besser gesagt sind die Medien in Deutschland offener dafür. Kabarett und Satire aus Deutschland sind nicht so intelligent wie aus Österreich, da sind wir Österreicher besser dran, glaube ich. Sonst unterscheiden uns nur die Akzente!

SCHiCK: Was sind deine Ziele?
ALADDIN COMEDY: Ich möchte im Bereich Comedy alles erlernen, sei es von Kollegen, aus dem Internet oder selber um mit meinen Charakteren noch besser zu werden. Ich will immer besser werden, egal in welchem Bereich. Ich will die beste Version aus mir herausschöpfen, so gut es geht, um Menschen da draussen zu unterhalten und teilweise den Menschen die Augen zu öffnen. Natürlich auch um, wie die meisten Künstler, irgendwann davon leben zu können und mich selbst zu verwirklichen. Mein Traum ist es irgendwann Schauspieler zu werden und lustige deutsche Filme zu machen.

SCHiCK: Welche Projekte stehen in Zukunft an?
ALADDIN COMEDY: Einige, ihr könnt gespannt sein. Es kommt einiges 2018 auf euch! Mittwochs sind wir immer mit einem Open Mic im „SNEAK IN“ zu finden. Also schaut vorbei ihr, Zippis!

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