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SCHiCK-Filmtipp: TSCHICK

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Ich traf Fatih Akin, einen tollen Regisseur und Menschen, zum Gespräch. Thema war sein neuer Film TSCHICK.

Er wirkte müde und abgespannt, als ich antreten und ihm Fragen stellen durfte. Es war ein sehr heißer Septembertag, und die Anstrengungen eines langen Interviewmarathons an diesem Tag standen ihm ins Gesicht geschrieben. Einen neuen Film zu promoten ist anstrengende Arbeit und sicherlich keine leichte Aufgabe, doch er nahm sich Zeit, obwohl er schon seit Stunden mehr oder weniger wichtige Fragen beantwortete. Am liebsten hätte ich ihn in Ruhe gelassen, doch da mussten wir beide durch. „Sie haben 10 Minuten“, betonte die charmante Pressedame der Verleihfirma Constantin Film, und ich glaube, sie hat schon die Stoppuhr gedrückt, als ich erst die Fragen aus meiner Tasche kramte. Wer meint, Interviews haben immer etwas mit einem gemütlichen Pläuschchen zu tun, der irrt.

TSCHICK ist die Verfilmung eines sehr erfolgreichen Buches von Autor Wolfgang Herrndorf und Fatih Akin („Gegen die Wand“, „Soul Kitchen“ oder „Kebab Connection“) hatte ein wenig Bammel, das Werk zu verfilmen. Wortgewaltige Romane erfolgreich für die Leinwand zu adaptieren ist nicht immer eine leichte Aufgabe, und das wusste Fatih von Anfang an, doch das Buch und die Geschichte dahinter waren zu faszinierend und großartig für ihn, und wer den Regisseur kennt, weiß, er scheut Schwieriges nicht, im Gegenteil. Natürlich konnte und wollte er nicht alle Romanfiguren im Film berücksichtigen, so manche sind ihm zu klischeehaft, wie der alte Nazi Horst Fricke, solchen Figuren hat er schon in anderen Filmen Raum geschaffen, wozu also sowas wiederholen.

Autor Wolfgang Herrndorf konnte an diesem Projekt leider nicht mehr teilnehmen, ihm wurde ein Hirntumor diagnostiziert und er hat sich 2013 an einem Flussufer eine Kugel in den Kopf geschossen, er wollte nie und nimmer ein Pflegefall werden und entschied sich deshalb für diesen dramatischen Abschied von unserer Welt.

Um seine beiden Hauptdarsteller Anand Batbileg und Tristan Göbel zu finden, wurde ein Kindercasting organisiert, und aus 7000 Bewerbern blieben diese beiden über, eine sehr gute Wahl, wie ich finde. Der Film ist gelungen, ich empfehle den Kinobesuch und anschließend den Gang in die Buchhandlung des Vertrauens, beides bildet eine Symbiose der modernen Jugendlichkeit und wer dann noch Geld über hat, kauft sich Richard Clayderman`s ,,Ballade pour Adeline“.

Regie:  Fatih Akin
Drehbuch: Lars Hubrich, Fatih Akin, Hark Bohm
Darsteller:  Anand Batbileg, Tristan Göbel, Nicole Mercedes Müller

Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, den wir alle einmal erleben wollen… Der beste Sommer von allen eben!

www.facebook.com/tschick.film
www.tschick-film.de

(GEWINNSPIEL ABGELAUFEN)

WIR VERLOSEN 6×2 Kinotickets für TSCHICK (gültig bis 14.10.2016 in allen Cineplexx Kinos)

Füllt uns das Gewinnspielformular bis zum 01.10.2016
mit dem Betreff „TSCHiCK“ aus.

Die Gewinner werden telefonisch verständigt!

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