INTERVIEW

Würstelstand, Käsekrainer und Turbobier

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Seit 2014 treibt die Punk-/Rock-Band Turbobier ihr Unwesen in Österreich und hat sich dank ihrer witzigen Texte, ihrer Photoshopkünste bezüglich Michael Häupl und ihres ausufernden Bierkonsums einen einwandfreien Ruf erarbeitet.

SCHiCK-Reporter Daniel Widner traf den Anführer der bekennenden Gerstensaft-Rocker, Marco Pogo zum exklusiven Interview beim Würstelstand in der gutbürgerlichen Josefstadt und sprach mit ihm über Erfolg, Sucht und Alltag. Sowohl die Location als auch der Gesprächspartner entpuppten sich nicht zuletzt wegen des ausschweifenden Bierkonsums als ideal, sodass man im Nachhinein von einem wirklich gelungenen Abend sprechen kann. Einzig die geleerten Edelbrände der Marke Jägermeister milderten die Freude darüber am nächsten Tag ein wenig, noch kein Interview hatte so starke Kopfschmerzen verursacht wie dieses.

SCHiCK: Marco, ich bedanke mich, weil du dir die Zeit genommen hast, es ist zwar ein weiter Weg von Wien-Simmering hierher in den achten Bezirk, aber du hast es trotzdem geschafft, danke!
Marco: Es is ned leicht, a Zeitfensta zwischen de gonzen Beisl-Aufenthalte z’find’n oba fia di moch i des gern.

SCHiCK: Was ist dein Lieblingsbeisl im Elften?
Marco: Des Arena-Beisl! Des g’hert zwoa eigentlich zum Dritt’n, fia mi is oba im Öft’n. Des Cafe Zentral is gonz liab auf da Simmeringer-Hauptstroß’n. Donn gibt’s no is Saravona, i sog’ imma Savanna wö Saravona merk’ i ma mit vier Promüh nimma. Des Bier und Bier im EKZ foist amoi in dera Gegend bist is a supa. I fiar die gern amoi aus.

SCHiCK: Wie kommts ihr auf den Namen Turbobier?
Marco: Najo schau uns on. Schau unsare Gepflogenheiten on. I man ollas fia wos wia stengan, ollas wos wia quasi repräsentieren. Des steht ois afoch fia rapid’n Bierkonsum der Supalative. Es gibt afoch ka besseres Wurt ois Turbobier dafia.

SCHiCK: Wie lang gibt’s euch schon?
Marco: Jetz ois Personen oda Band?

SCHiCK: Als Band.
Marco: Najo oiso wia hob’n uns formiert 2014 beim Schnellimbiß Helga im illustren Wien-Simmering, wo olle Drangler die i kenn regelmäßig hi’gongan san um si durt a Hüsn einez’stön. Und do hob i hoit in Fredi Fützpappn, in Baz Promüü und in Doci Doppler kennang’lernt. Und nochdem ma si durt eh imma umg’schwast hob’n samma draufkumma das ma in a Ort Beschaffungskriminalität hineinschlittan, wö ma afoch ka G’nedl mehr g’hob hob’n um unsan doch ausufernden Bierkonsum bewerkstelligen z’kena.

SCHiCK: Das heisst die Band ist eigentlich nur Mittel zum Zweck?
Marco: In dies’n Worten, jo!

SCHiCK: Was gibt es euch, auf großen Festivals vor mehreren tausend Fans aufzutreten, ist das dann auch nur Mittel zum Zweck oder freut ihr euch dann darüber?
Marco: I würd liag’n won i sog’n tät’ das ma ned is Herz aufgeht won i tausende Leit in Extase erleb’, donn gleitet dea ursprüngliche Gedonk’n ind’n Hintergrund.

SCHiCK: Die Bandkassa muss ja schon ziemlich aufgefüllt sein durch eure Auftritte, nur von der Sozialhilfe leben geht mittlerweile ja zwangsläufig leider nicht mehr, was macht ihr mit dem Geld?
Marco: Re-inverstieren. Es gibt imma wieda neiche Projekte die ma ins Leb’n ruaf’n. Zum Beispü a überlebensgroße Bierpyramid’n, oiso a Bieramid’n. An der orbeit i grod intensiv. Ansunst’n geht’s uns ned ums Göd sondern nur ums biaschtl’n.

SCHiCK: Wie viel bürschteln kann man sich wirklich leisten mit euren Einnahmen?
Marco: Es geht scho einiges weg.

SCHiCK: Ich frag’ anders, kann man noch verbürschteln was ihr erspielts oder brauchts ihr dabei mittlerweile Support?
Marco: Des kon i definitiv mit Jo beantwurt’n. Es is ois re-verbiaschtlbor.

SCHiCK: Gastbiaschtler sind aber erlaubt?
Marco: San imma gern g’seng bei uns. Mi casa es su casa wia ma im Italienischen sogt.

SCHiCK: Eure Lieder sind ja ziemlich oft abgewandelte Cover-Versionen, hat sich schon jemals jemand beschwert darüber?
Marco: Na oba i woart no drauf bis de Scorpions o’ruafn.

SCHiCK: Und die Helene Fischer hat auch ned angerufen?
Marco: Jetzt wea i a bissl uncool, die homma g’frogt, sunst frog ma eh ned.

SCHiCK: Was hat die Fischer dazu g’sagt?
Marco: I waß ned, sie woa so fett, sie hot kaum mehr red’n kenna, oba donn hob i ihr a Jo ausserkitzl’n kenna. Des hob i donn fia bare Münze g’numma.

SCHiCK: Stichwort „aussekitzl’n“ ihr habt’s ja eine Menge Groupies, die Helene g’hört aber ned dazu oder?
Marco: Dozua mechat i jetzt ka Statement o’gebn…. Heast trink amoi von dein Bier, des wiad scho glei woam!

SCHiCK: Stimmt des wollen wir nicht! Prost!

Die Bierdose wird in windeseile geleert… (Anm. d. Red.)

Marco: Köstlich.

SCHiCK: Der Erfolg kommt mehr und mehr, wollt ihr überhaupt erfolgreich sein, also kommerziell?
Marco: Ah, najo, a gewissa kummerziella Erfoig geht mit ana erhöhten Verfügborkeit von kühlem Gerstensoft einher. Des is a oide Dranglerreg’l. Noch’m Adam Ries, dea übrigens ned Adam Riese wia olle glaub’n, g’hassen hot. So g’seng kemma unsare Dichtheit longfristig sichan und eventuell unsan Dranglerkreis erweitern.

SCHiCK: Habt’s gar keine Angst dass ihr mal nicht mehr anonym biaschtln könnt’s?
Marco: I biaschtl mit olle Leit gern, i hob a nix dageg’n wonn Leit zua mia herkumman und sogn: „Seas Marco, des is mei Bier“ I was ned wie sie Leit vua sowos fiacht’n kenna, i find des eher leiwand.

SCHiCK: Das heisst mit Paparazzis muss man nur biaschtl’n?
Marco: A g’wisse Aggresivität konn ma erna ned obsprech’n, dennoch hüft’s meistens womma afoch mit erna a Bier trinkt. I warad jetzt kana dea sie in sein Auto verschanzt. I trink mit olle gern.

SCHiCK: Zu den Groupies: Sex oder Bier, was geht vor?
Marco: I hob die Frog jetzt ned verstond’n. Um in Kinski zum zetieren.

SCHiCK: Eure Liedtexte sprechen oft zumindest im Ansatz aktuelle Tagesthemen an, ist das beabsichtigt oder purer Zufall?
Marco: I find’ dos des Leb’n in Österreich zum anen sehr sche is, zum ondern natürlich a genügend Ongriffsfläche bietet, um de Missstände die vuaherrsch’n zum zag’n, i hob ka Problem damit mein Finga in die Wund’n der österreichischen G’sellschafft z’steckn.

SCHiCK: Mit wie vielen Jahren hast’ des erst Mal richtig biaschtlt?
Marco: Um in Kinski zu zetieren: I hob die Frog ned verstond’n!

SCHiCK: Schnaps, Bier, Wein, in welcher Reihenfolge?
Marco: Wein noch Bier gönn’ es dia. Bier noch Wein gönn’ es dia.

SCHiCK: Schafft ihr es auch, erfolgreiche Auftritte hinzulegen, wenn ihr richtig gebiaschtl’t habt’s?
Marco: Um in Kinski zum zetieren….

Lachen (Anm. d. Red.)

SCHiCK: Trink ma mal a bissl a Turbobier zum langsamen Runterkommen!

Es wird fleissig getrunken (Anm. d. Red)

SCHiCK: Was wär aus dir g’worden wenn du keine Band hättest?
Marco:
A orma Hund glaub i. Weil des muast amoi refinanzieren. Is AMS wird a imma sieriger, es warad oiso schwierig.

SCHiCK: Wie schwer is’ es für euch, noch an AMS-Geld zu kommen, jetzt wo man euch kennt?
Marco: Wonn de AMS-Betreuerin söwa a großa Turbobier-Fan is’, donn stöd des ka unübawindbores Hindernis doa.

SCHiCK: Sind alle Turbobier-Mitglieder mittlerweile auf AMS, oder gibt’s bei euch quasi noch Verräter, die einer ehrlichen Arbeit nachgehen?
Marco: Die Frog soitert eher laut’n: Hob’n inzwisch’n irgendwöche Turbobiermitglieder richtige Berufe, i konn sie oba getrost mit Na beontwurt’n.

SCHiCK: Reicht das AMS-Geld heute überhaupt noch aus, um sich so richtig einen hinter die Binde zu gießen?
Marco: Na, definitv nimma, drum fordan wia scho long den Drangler-Schilling. A Subventionierung durch den Stod um weiterhin noch oin Reg’ln der Kunst dem Alkoholkonsum frönen z’kennan. Quasi Dranglerpensionen stott Bankenmillionen. Volle Bierraketen stott den nächsten Spoarpaketen! Zapfhahn in jedem Raum stott dem Grenzzaun!

SCHiCK: In welcher Währung hat sich das Bier besser bezahlt, Schilling oder Euro?
Marco: Schilling, deswegen rechne i no imma in Schilling!

SCHiCK: Wie viele davon hat dein erstes Bier gekostet?
Marco: Zwanzig, des was i no, des muas ma sie amoi vuastön!

SCHiCK: Wie viel hat dein teuerstes Bier gekostet?
Marco: Des is no ned so long her, des woa in Amerika drüb’n, des hot kost’ 18 Dollar.

SCHiCK: Da gleich meine Frage, wo liegt die Schmerzgrenze?
Marco: Beim Durscht!

SCHiCK: Was war dein Traumjob als Kind?
Marco: Drangler

SCHiCK: Was wenn du es nicht geschafft hättest?
Marco: Sicher ned Kiwara!

SCHiCK: Deine Tochter kommt in vierzig Jahren mal mit zwei Typen heim, einer Polizist, der andere Schaffner, welchen könntest akzeptieren?
Marco: Do kon i nua ausm kummand’n Turbobier-Album zetier’n wo a Song hass’n wird „Verliebt in einen Kiwara“. Es kummat ana Seich’n gleich. I man wie komma sie in an Kiwara verliab’n?

SCHiCK: Jetzt hab ich wegen dir die nächste Frage vergessen.
Marco: Donn nimm an Schluck Bier, donn wiads bessa!

Das Bier fließt. (Anm. d. Red.)

SCHiCK: Interview mit einem Starjournalisten im Hilton oder mit einem kleinen Nachwuchsjournalisten beim Würstelstand, was ist besser?
Marco: Definitve zweiteres, wö i was ned amoi wo des Hilt’n is. So g’seng was i wo der Wiaschtlstond is, wonn ma a si donn a no guad unterhoit: prächtig.

SCHiCK: Wie viele Bier werden während einer Aufnahmesession getrunken?
Marco: OLLE!

SCHiCK: In welches Studio geht’s ihr dafür?
Marco: Wia hob’n a poar fähige Leit die uns höff’n, de wos unsan Quargel in ana hoibwechs hearboren Oat in Formen giaß’n. Wia moch’n a vü daham um ehrlich zum sein. In durch’n Vater Stoot untastützte Wohnungen.

SCHiCK: Das heisst euer Studio ist staatlich subventioniert?
Marco: Prinzipiell jo, nua fia de Fotoaufnohmen geh ma in richtige Studios. Won de Leit wiss’n dad’n wia wir aufnehman, dad’n sie sa’s erst recht kauf’n.

SCHiCK: Einer eurer geheimen Supporter ist ja Michael Häupl, wie hat er das aufgefasst?
Marco: Najo, Drangler unter sich verstengan sie afoch. Es hot leida no ka Aufeinandertreffen geb’n.

SCHiCK: Als echter Wiener Trinker würdest dir aber ein Zusammentreffen wünschen, oder?
Marco: Definitiv jo, i glaub er is a guade Haut, auch wenna aus’m Loga des politischen Mitbewerbas kummt, prinzipiell empfind’ i erm ois sehr positive Figur fia Wien. I sog gonz bewusst Figur, er steht fia vüle guade Dinge, wobei wia natürlich im gleich’n Haifischbeck’n fisch’n. So g’seng werma woi nie Freind werd’n.

SCHiCK: Sie haben ja eine eigene Partei gegründet. Welche Chancen sehen Sie mit dieser bei der nächsten Nationalratswahl?
Marco: Prinzipiell mächt i jetzt amoi sog’n das i es fia sehr positiv find das du mi jetzt wo ma übers Thema Partei sprech’n in da Höflichkeitsform per Sie onsprichst.

SCHiCK: Lieber Marco ich bin schon so betrunken, ich komm da grad durcheinander. Simma wieda per Du?
Marco: Jo kloa, samma wieda Freind. I glaub dos de Wählerschoft in Österreich sowos wia de BPÖ in hoart’n Zeit’n wia diesen erst recht braucht, drum warad ois ondere ois a absolute Mehrheit a Enttäuschung.

SCHiCK: Was sind eure Wahlversprechen?
Marco: Dicht in die Zukunft, Nix tuan muss wieda wos wert sei, Arbeit na danke, Mut zua Dichtheit, No a Rund’ stott Überstund’, volle Krüge stott Lohnabzüge, Bier und Freid stott Orbeitszeit, des san so unsare Forderungen.

SCHiCK: Du hast es ja in kurzer Zeit g’schafft, die Marke Turbobier nicht nur musikalisch zu etablieren, es gibt auch eine Reihe von Events von euch. Ich hab’ gehört es gibt auch ein eigenes Fest von und für Turbobier?
Marco: Wos is a Mark’n?

SCHiCK: Na so etwas wie Pickerln drucken und sagen man ist bei Turbobier. Also ihr habt’s großartige Platten, Sonnenbrillen, T-Shirts und vieles mehr, aber ich hab eben auch gehört ihr macht’s ein großes Fest?
Marco: Wia moch’n des wahrscheinlich größte Drangler-Happening auf österreichischem Bod’n, hinter’m Villacher-Kirtag. Des Gonze findet in Hollabrunn im beschaulich’n Niederösterreich stott und wiad a Zerbiaschtelung der Superlative. Es wiad a Drangler-Land geb’n, Hüpfburg’n, Michi-Häupl-Fotowand, Dos’nschiaßn – mit Dos’n auf Bälle schiaß’n, und no vü mehr Bledsinn. Oiso jeda der Zeit hot schaut am 24.9.2016 noch Hollabrunn. Es gibt an Bus von Wien, fia olle de biaschtl’n woin. Die wos des ned woin bleib’n bessa daham.

SCHiCK: Wenn man sich so traurige Einrichtungen wie Kalksburg anschaut, was denkt man sich da, wenn man so wie du diese Marschroute seit Jahren praktiziert?
Marco: Prinzipiell muas i an dieser Stelle kuaz ernst werd’n und sog’n dass a die Band Turbobier monitäre Spend’n, oiso Finanzmittel, oda wia auch imma ma des nennan mog, an die Einrichtung in Kalksburg spendet und wia uns definitiv im Bilde san das bei an jed’n Spaß amoi a Grenz’n is, won’s afoch nimma lustig is.

SCHiCK: Ihr sagt’s also Alkohol: ja so lange es ein Genuß und ein Spaß ist, aber ihr wisst, dass auch viele Mensche damit zu kämpfen haben?
Marco: I siach’s vü genereller, i siach is gonze Leb’n ois Spaß, es muas immer Spaß moch’n, is Leb’n is sehr kuaz. Leit denan’s entgleitet g’heat oba g’hoifn. Oiso won amoi da Spaß aus is, hupft söbst de Band Turbobier auf’d Brems’n.

SCHiCK: Trotz eures exzessiven Alkoholkonsums kommt es mir so vor, als ob ihr eine Null-Drogen-Politik verfolgt, hab’ ich recht?
Marco: Des is gonz richtig, Bier is ka Droge, de anzige Droge de i kenn, die a wirklich obhängig mocht is Orbeit, deswegen gründ’ ma jetzt a Programm, des hast „Pogo hilft“, des is a Initiative vo „Arbeit, nein danke!“, so g’seng a Einscheutung im öffentlichen Interesse wö es gibt vüle Leit die do afoch einerutsch’n und nimma aussekumman. De Einstiegsdrog’n is de Geringfügigkeit, de Leit denk’n si „Amoi an Ferialjob, des wird scho nix ausmoch’n“, und donn auf amoi kummt da Chef und frogt „Willst du Teil unseres Teams sein?“, und sofurt is ma in dem Drognrausch der Orbeit drin, und nua mit gscheide Söbsthüfegrupp’n kummt ma do wieda ausse.

SCHiCK: Sprich Arbeit ist gefährlich oder?
Marco: Na, ned nua des, es is a Grundüb’l unserer G’sellschoft.

SCHiCK: Arbeit macht abhängig?
Marco: I glaub’ eha de Begleiterscheinungen, wie des hoit so is wonn ma Soch’n exzessiv konsumieren tuat, ma hot auf amoi Göd, ma füht se guad, ma füht se auf amoi wichtig, des is gonz schlecht. Ma muas de Leit do aussehoin aus so an Sumpf!

SCHiCK: Also macht ein regelmäßiges Einkommen süchtig?
Marco: Na, nur de Begleiterkrankungen bei sowos wia da Orbeit. Drum muas ma die Leit weg bekumma vo da Orbeit.

SCHiCK: Auf die Straße?
Marco: Na ins Beisl!

SCHiCK: Du selbst bist ja im hintersten Gemeindebau im tiefsten Simmering aufgewachsen, wie hat sich der Gemeindebau allgemein entwickelt?
Marco: Najo er is ned hächer wurd’n, er is ned brada wurd’n, er steht so do wia imma. Die Leit san die söb’n, es is sehr sche tuat’n.

SCHiCK: Fließt das Bier wie eh und je?
Marco: Wia aus an Jungbrunnen, des konnst ma glaub’n.

SCHiCK: Gemeindebau und Beisl, untrennbar verbunden?
Marco: I sog imma: „A Monn ohne Bauch is wia a Cola ohne an Cognac“, ähnlich verhoit se des beim Gemeindebau.

SCHiCK: Könntest du dir vorstellen, mit deinen exorbitanten Einnahmen durch Turbobier dein eigenes Beisl aufzumachen?
Marco: Jo kloa, des dad i donn gonz kreativ Turbobeisl nennan und dad afoch jed’n Tog a Drangler-Happy-Hour moch’n. Dazua guade Musik spün wia des neiche Oibum von da Wiener Punkrock-Formation Turbobier.

SCHiCK: Jetzt ist gerade in der Gastro ein großes Thema die Registrierkassa, wie würdest du das umgehen?
Marco: Indem i’s afoch ned aufstöh, und won donn no a Beomta kummt, nimm i man mit zua Bar und biet’ erm dranglerfreindliche Preise on. Und wonna donn no a Problem hot isa afoch nua a Heisl.

SCHiCK: Turbobier ist ja schon ein großer Name, glaubst du könnte man das schon als Biermarke installieren?
Marco: I glaub des is a guade Idee, de gibt’s oba scho. Ois Söbstversuarga hob i des scho erledigt, is köstlich, moch dicht, i hob im Söbstversuach testet, es wirkt.

SCHiCK: Das heisst du bist ein Geschäftsmann?
Marco: Wonn drangeln a G’schäft is, konn i sog’n: Jo i bin a Geschäftsmann!

Turbobier spielt auch am FM4 Frequency!
19.8.2016
Greenpark St.Pölten
EVENT-WEBSITE:
www.frequency.at
TICKET-WEBSITE: www.oeticket.com

Das TURBOFEST#1
24.9.2016
Stadtsaal Hollabrunn
EVENT-WEBSITE: www.turbobier.at
TICKET-WEBSITE: www.oeticket.com

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